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Wülfrath
Mit eingepackten Martinslaternen durch Rohdenhaus

Wülfrath. Da gingen sie mit ihren Laternen, und ihre Laternen mit ihnen. Der Rohdenhauser Martinszug ist mit fast tausend Teilnehmern regelmäßig so gut besucht wie kaum ein vergleichbarer Stadtteilumzug.

Und das, obwohl in diesem Jahr kein Martinsfeuer brannte, keine Geschichte vorgelesen und kein Mantel geteilt wurde. Dafür gab es aber schon im Vorfeld ein großes Beisammensein am Bürgerzentrum, mit Grillwürstchen und Glühwein für die Erwachsenen. Organisiert wurde das Martinsfest wie immer vom Bürgerverein Rohdenhaus.

Pünktlich um 17.30 setzte sich "Santa Martina" mit ihrem Pferd in Bewegung und ritt vorweg, während die Blaskapelle solche Evergreens wie "Sankt Martin", "Laterne, Laterne" oder "Durch die Straßen auf und nieder" anstimmte. Die Teilnehmer, etwa ein Drittel Kinder und zwei Drittel Eltern, marschierten gut gelaunt hinterher und man kam zügig voran. Wegen des nasskalten Wetters waren die meisten der im Kindergarten gebastelten Laternen in Plastiktüten gehüllt wodurch der Lichterglanz ein wenig verschleiert wurde.

Sonja Biesenbach wohnt seit sieben Jahren in Rohdenhaus und hat an jedem Martinszug teilgenommen. Das sei einfach eine schöne Tradition, findet sie. Nachmittags treffen sie sich immer mit sieben anderen Familien zum Vorfeiern, bevor es zum Bürgerhaus geht. Töchterchen Sarah (6) hatte ihre Laterne in der Grundschule gebastelt und bereits beim Schulumzug eingeweiht. Nach dem Fest kommt das Kunstwerk in die Garage, wo alle ihre Martinslaternen liebevoll aufbewahren.

Wieder am Bürgerhaus angekommen, verabschiedete sich Santa Martina und die Festgemeinde wandte sich wieder dem Klönen zu. Silke Bolk, Sylvia Schäpermeier und Inger Wolf vom Bürgerverein teilten zusammen mit Amelie, Marius, Mia und Nora die Martinstüten aus.

(tpp)
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