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Wülfrath
Notunterkunft: Montag kommen 85 neue Menschen

Wülfrath. Für Montagnachmittag sind seitens der Bezirksregierung Arnsberg wieder neue Flüchtlinge für die Notunterkunft am Gymnasium angekündigt. Von Uwe Reimann

Wann genau im Laufe des Montags die Menschen ankommen und in welcher Zusammensetzung, ist noch völlig unklar, heißt es bei der Stadt, Sollten unbegleitete minderjährige Flüchtlinge dabei sein, wird das Jugendamt eingeschaltet. Die Polizei, der Kreis Mettmann, das Deutsche Rote Kreuz und das Catering-Unternehmen sind informiert und vorbereitet. Derzeit ist die Wülfrather Erstaufnahme mit nur 62 Personen belegt. Die maximale Kapazität in der Sporthalle an der Kastanienallee beträgt 150 Personen.

Derweil steigt auch die Zahl der der Stadt zugewiesenen Asylbewerber weiter an. Jetzt kamen weitere acht Personen an. Derzeit leben in Wülfrath 238 Asylbewerber.

Die Unterkünfte an der Wilhelmstraße, In den Eschen und am Rathaus reichen nicht mehr. Derzeit werden die Räume der ehemaligen Freien Aktiven Schule im Dienstleistungszentrum für die Aufnahme von Asylbewerbern hergerichtet. Aber: Die Stadt ist weiter auf emsiger Suche nach neuen Unterkünften, in denen noch nicht anerkannte Asylbewerber leben können. Vor allem im November und Dezember waren es wöchentlich durchschnittlich 25 Menschen, die Wülfrath zugewiesen wurden.

Es fehlt an Wohnraum in Wülfrath. Nicht nur anerkannte Asylbewerber drängen auf den Wohnungsmarkt, die mit den bisher Suchenden um wenige Wohnungen konkurrieren.

Quelle: RP
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