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Wülfrath
Poco-Markt wird für zwei Millionen Euro saniert

Wülfrath: Poco-Markt wird für zwei Millionen Euro saniert
Thomas Kurz (r.) und Christian Campe freuen sich vor allem über die neuen Fenster in dem vorher maroden Dach des Marktes. FOTO: Achim Blazy
Wülfrath. In acht Wochen wurden Fenster, Böden, Heizung, Sprinkleranlage und Wände erneuert. Von Uwe Reimann

Was lange währt, wird endlich Realität: Der Poco-Markt an der Mettmanner Straße ist in den vergangenen acht Wochen und für insgesamt zwei Millionen Euro total saniert worden. Am 3. September wird ein Aktionstag all das Neue auf dem 5000-Quadratmeter-Markt präsentieren, doch bereits jetzt können sich die Kunden von den Veränderungen überzeugen.

Zwei Monate sanierte der Konzern. Geöffnet hatte Poco die gesamte Zeit, aber in Zelten auf den umliegenden Parkplätzen ging der Verkauf vieler Waren aus dem Erdgeschoss während der Zeit weiter. Natürlich habe man Umsatzeinbußen gehabt, das sei aber normal bei solch umfangreichen Sanierungsprojekten, sagte Vertriebsgeschäftsführer Thomas Kurz. Einfach war die Planung im Wülfrather Markt nicht, sagte Marktleiter Christian Campe. Das Gebäude ist ein Baudenkmal, dessen Kern vor rund 250 Jahren entstanden ist. Beherbergte der Komplex erst eine Drahtzieherei und eine Weberei, wurde es 1974 zunächst unter dem Namen "Teboflor" als Einrichtungshaus umgewidmet.

Der Aufwand hat sich gelohnt. Nur die Außenhülle blieb stehen, das Innenleben wurde komplett saniert. Die gesamten Fenster und Scheibenflächen wurden ersetzt, eine neue Heizung und Sprinkleranlage, neue Regale, komplett neue Bodenbeläge auf den tausenden Quadratmetern, dazu neue und versetzte Wände, um die Gestaltung und die Laufwege der Kunden zu verändern. Fast ein neuer Markt: "Das ist für uns auch ein Stück Zukunftssicherung am Standort. Wir stehen seit mehr als vier Jahrzehnten zum Standort und werden das auch künftig tun", sagte Campe.

Der Poco-Konzern ist Eigentümer der Immobilie, deshalb habe man dort guten Gewissens investiert, sagte Kurz. Man miete in manchen Städten nur an, wenn es anders nicht geht. Ansonsten setze man auf Eigentum der Gebäude, in denen Märkte betrieben werden.

Mit dem Umbau sichere das Unternehmen auch die Arbeitsplätze am Standort Wülfrath. In der Kalkstadt stehen 60 Mitarbeiter für die Beratung der Kunden bereit; weitere Stellen sollen geschaffen werden, wenn die Modernisierung für die erwartete Steigerung der Kundenzahlen sorgt, verspricht Christian Campe.

Quelle: RP
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