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Wülfrath
Politik fordert schnelle Sanierung der Halle Fliethe

Wülfrath. Die Deckenprobleme in der Sporthalle Fliethe sind ein Dauerthema. Denn nach wie vor sind sie lediglich provisorisch behoben. "Das Provisorium muss weg. Das Dach muss binnen der kommenden drei Monate repariert werden", forderte Ilona Küchler von der Partei Die Linke in der jüngsten Ratssitzung.

Bereits im März dieses Jahres hatte der Leiter des städtischen Gebäudemanagements, Peter Clevenhaus, auf Nachfrage der CDU-Fraktion Rede und Antwort stehen müssen. Damals hieß es, dass derzeit keine Probleme bestünden. Die Decke sei dicht. Die Deckenbereiche, durch die es immer wieder bei schlechtem Wetter mit Wind und Regen hineingeregnet hatte, sind mit Folie abgeklebt. Bei dieser Behelfsabdichtung aber ist es geblieben. Anstelle zeitnah undichte Stellen an den Fenstern mit einer speziellen Klebemasse abzudichten, passierte nichts.

"Wir stehen Gewehr bei Fuß", antwortete Bürgermeisterin Claudia Panke und verwies darauf, alles werde bereit gehalten, die notwendigen Schritte umzusetzen. Denn um die Abdichtungsarbeiten erledigen zu können, müsse drei Tage vor sowie zwei Tage nach den eigentlichen Arbeiten Trockenheit herrschen, ergänzte Kämmerer Rainer Ritsche. Diese Witterungsbedingungen hätte es bislang aber nicht gegeben.

Die Linke-Fraktionsvorsitzende kritisierte außerdem, das Gebäudemanagement habe es versäumt, beim Bund bereit gehaltene Fördergelder zur notwendigen Sanierung beantragt zu haben.

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