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Wülfrath
Politik fordert von Verwaltung: Druck bei Straßen NRW

Wülfrath. Der Vorsitzende des Ausschusses für Wirtschaftsförderung und Stadtplanung, Axel Welp, fragte sofort klipp und klar: "Hat die Verwaltung sich nicht um den Auftrag gekümmert, ob es eine andere Möglichkeit der Erschließung gibt als über den Nelkenweg?" Von Uwe Reimann

Damit drückte er den Unmut aller Ausschussmitglieder aus, dass beim Neubauareal Düsseler Tor mit 23 neuen Wohnungen in Mehrfamilienhäusern anscheinend allein auf die Zufahrt Nelkenweg gesetzt werde. Planungsamtsleiterin Nina Bettzieche verwies auf Straßen NRW: Die Behörde gestatte eine Zufahrt beispielsweise über die Düsseler Straße nur als Feuerwehrzufahrt. Eine generelle Verkehrsführung dort habe man abgelehnt.

Welp ärgerte es, dass solche Absagen oft ohne genauere Prüfung den Städten mitgeteilt werden. Hans Peter Altmann machte darauf aufmerksam, dass die FDP diese Nelkenweg-Zufahrt ohne genauere Prüfung anderer Möglichkeiten nicht mittragen werde. Jochen Czerwonka (SPD) erinnerte daran, dass an der Kölnischen Landstraße bereits eine Zufahrt besteht, aber wohl nicht dazu genutzt werden könne.

Bettzieche wurde mit den "Hausaufgaben" beauftragt, bei Straßen NRW Druck zu machen und dort genau nachzufragen, welche Möglichkeiten es gibt. GWG-Geschäftsführer André Clasen sagte, auch der städtischen Gesellschaft passe eine Zufahrt über die Düsseler Straße besser.

Quelle: RP
 
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