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Wülfrath
Rohdenhaus freut sich auf Spielgeräte

Wülfrath: Rohdenhaus freut sich auf Spielgeräte
Ein großes Spielgerät ist auf dem Nachbarschaftsplatz am Rohdenhauser Busch aufgebaut worden, darf aber noch nicht genutzt werden. FOTO: dj
Wülfrath. Noch zwei Wochen müssen die Fundamente aushärten, dann sind die neuen Geräte einsetzbar. Von Oliver Wiegand

Noch muss der Beton ein paar Tage aushärten. Doch schon bald können die neuen Spielgeräte, die vor knapp zwei Wochen auf dem Nachbarschaftsplatz in Rohdenhaus aufgestellt worden sind, in Betrieb genommen werden.

Schon zu sehen und montiert ist die große Spielanlage mit separater Schaukel, das Spielhaus für kleine Kinder sowie der Unterstand mit Sitzgelegenheiten. Nach Angaben des Herstellers sind die Spielgeräte mit Betonfundamenten errichtet worden, die für einen Zeitraum von bis zu 28 Tagen aushärten müssen. Die Stadtverwaltung bittet um Verständnis, dass noch in den nächsten zwei Wochen während dieser Aushärtezeit eine Absperrung der Spielgeräte nötig ist. Auf diese Weise soll vermieden werden, dass die Fundamente durch eine zu frühe Nutzung beschädigt werden. Eine feierliche Eröffnung des neuen Spielplatzes nach Abnahme der Spielgeräte befindet sich derzeit in der Planung. Sobald ein Termin feststeht, wird die Stadtverwaltung die Öffentlichkeit informieren.

Hintergrund: Vor vier Jahren wurde vom Rat der Stadt das "Spiel- und Freiflächenkonzept" beschlossen. Ziel ist es, das Wohnumfeld für alle Generationen und vor allem für junge Familien attraktiver zu gestalten. Dieses Konzept sah den Neubau eines Nachbarschaftsplatzes in Rohdenhaus auf dem Gelände des Bürgerzentrums vor.

Nach Aufgabe des Spielplatzes an der Siedlerstraße wird dieser Nachbarschaftsplatz die einzige Spiel- und Freifläche in Rohdenhaus sein. Die Gesamtkosten liegen bei 110.000 Euro. Auf eine Beleuchtung des Weges wird verzichtet, da Nachbarschaftsplätze laut Gesetz spätestens um 22 Uhr geschlossen werden müssen.

Das Besondere an dem Nachbarschaftsplatz: Die Bürger wurden in die Planung eingebunden. In drei Arbeitsgruppen hatten sich im Jahr 2015 etwa 30 Teilnehmer Fragen gestellt wie "Was soll auf keinen Fall auf dem Gelände geplant werden", "Was muss auf dem Gelände unbedingt geändert werden" und "Wer soll den Nachbarschaftsplatz Rohdenhaus zukünftig nutzen". Vor allem für die Kinder soll das Areal zum Spielen und Toben dienen, aber auch für die Eltern- und Großeltern-Generation solle eine Umgebung geschaffen werden, in der man sich gerne trifft.

Einigkeit herrschte darüber, dass keine Parkplätze entstehen sollen sowie der Zugang offen und der Bereich durch einen Zaun vom öffentlichen Bereich getrennt werden solle. Auch das Thema Verkehrsberuhigung wurde in den Raum gestellt. Was jetzt noch bleibt: Aus dem Stamm der gefällten Kastanie könnte man schöne Sitzgelegenheiten erstellen. Die Verhandlungen, wer das das richtige Händchen an der Säge hat, laufen bereits. Und: Der Bürgerverein hat eine große Hängematte gespendet, die auch noch ein Plätzchen sucht.

Quelle: RP
 
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