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Wülfrath
Rohdenhauser planen die Gestaltung ihres Nachbarschaftsplatzes

Wülfrath. In der Ideenwerkstatt überlegen sich 30 Bürger in drei Arbeitsgruppen, wie das Gelände aussehen sollte - zum Spielen und als Treffpunkt für Erwachsene. Von Susann Krüll

Viele Zettel hingen am Ende der Ideenfindung zur Gestaltung des Nachbarschaftsplatzes Rohdenhaus an den Stellwänden, die Angela Sprink von der Kinder- und Jugendförderung und ihre Kollegin Nina Bettzieche vom Planungsamt im Bürgerzentrum aufgestellt hatten.

In drei Arbeitsgruppen hatten sich die rund 30 erwachsenen Teilnehmer in Arbeitsgruppe diese Fragen erörtert: "Was soll auf keinen Fall auf dem Gelände geplant werden", "Was muss auf dem Gelände unbedingt geändert werden" und "Wer soll den Nachbarschaftsplatz Rohdenhaus zukünftig nutzen"? Die letzte Frage war schnell geklärt. Vor allem für die Kinder solle das neue Areal zum Spielen und Toben dienen, aber auch die für die Eltern- und Großeltern-Generation solle hier eine Umgebung geschaffen werden, in der man sich gern trifft. Einigkeit herrschte darüber, dass keine Parkplätze entstehen sollen sowie die Zuwegung offen sein und der Bereich durch einen Zaun vom öffentlichen Bereich getrennt werden solle. Auch das Thema "Verkehrsberuhigung im Umfeld" wurde in den Raum gestellt.

"Zu Beginn der Veranstaltung war ganz vereinzelt die Befürchtung geäußert worden, die Ausstattung des Nachbarschaftsplatzes mit Spielgeräten oder gar einem Bolz-Bereich stelle für die Anwohner eine Lärmbelästigung dar", berichtete Angela Sprink. Die überwiegende Mehrheit habe sich aber klar für die Aufstellung verschiedener Spielgeräte ausgesprochen. Ein Highlight wie z. B. eine Kletterpyramide wie Alexander Faoro, der Vorsitzenden des Bürgervereins Rohdenhaus e. V. vorschlug, solle es auf jeden Fall geben. "So ein Alleinstellungsmerkmal würde auch Eltern und Kinder aus anderen Teilen Wülfraths veranlassen, hierher zu kommen," brach er eine Lanze für die Wertigkeit des geplanten Platzes. Die rund 20 Kinder waren während der Diskussion und Ideenfindung damit beschäftigt, die auf einem Fragebogen abgebildeten Orte rund um das Bürgerzentrum zu suchen. Außerdem befragten sie vor laufender Kamera ihre Eltern zu deren Ideen zu dem geplanten Nachbarschaftsplatz.

Realistisch schätzten alle Teilnehmer die Tatsache ein, dass die bereits 2013 in den Haushalt eingestellten Mittel, um den Spiel- und Bolzplatz-Bereich, der nach der Veräußerung des Areals rund um das ehemalige Realschulgelände weggefallen ist, zu ersetzen, wohl nicht ausreichen, um alle Wünsche zu erfüllen. So soll die Idee, Sponsoren für einzelne Projekte zu gewinnen, auf jeden Fall verfolgt werden. "Wir sind sehr froh, dass wir auch dabei auf die Unterstützung des Bürgervereins setzten können", so Angela Sprink.

Quelle: RP
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