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Wülfrath
Sehr große Klassen in Sekundarschule und Gymnasium

Wülfrath. Die Stadt Wülfrath muss damit rechnen, dass sie an der Zügigkeit ihrer weitergehenden Schulen in den nächsten Jahren etwas ändern muss. Das machte Udo Neumann vom Schulamt der Stadt jetzt im Schulausschuss deutlich. Von Uwe Reimann

Die Realschule läuft in drei Jahren aus. Derzeit haben sowohl die Sekundarschule als auch das Gymnasium jedes Jahr drei Eingangsklassen. Dabei sind die Größen der Klassen eigentlich ausgereizt. In der Sekundarschule sind mit 25 Schülern je Klasse die Kapazitäten erreicht, am Gymnasium sitzen derzeit mindestens 30 Kinder in einer Klasse. Jeweils eine Eingangsklasse mehr, also die Vierzügigkeit, könnte in den nächsten Jahren aktuell werden, sagte Neumann.

Ansonsten stehe ebenfalls zur Diskussion eine künftige Gesamtschule in Wülfrath. Die beiden Schulleiter Heiko Marvius (Sekundarschule) und Frieder Winterberg (Realschule) betonten, dass es bei der Beratung der Eltern ein Problem gebe. Viele würden, auch wenn es nur eine eingeschränkte Gymnasialempfehlung der Grundschule gebe, ihre Kinder oft doch am Gymnasium anmelden. "Sie tun ihren Kindern oft keinen Gefallen damit, denn wenn die Kinder nach der sechsten oder siebten Klasse abgehen müssen, können sie eine Hauptschule nur noch in Wuppertal, Velbert oder Mettmann finden", sagte Marvius.

Bei den Ogatas der drei Grundschulen gibt es Verbesserungsvorschläge: Die Parkschule hat Raumbedarf und die Lindenschule plädiert dafür, das Betreuungsangebot in den Ferien auszubauen, denn: Immer mehr Eltern wollen ihre Kinder an den Ferienprogrammen teilnehmen lassen.

Quelle: RP
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