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Wülfrath
Sekundarschule könnte wachsen

Wülfrath. Abgänger von Realschule und Gymnasium müssen derzeit noch ausweichen.. Von Uwe Reimann

Die Verwaltung wird in den nächsten Wochen und Monaten darüber nachdenken müssen, ob sie die bisher drei Eingangsklassen der Sekundarschule künftig auf vier erhöhen muss. Der Grund: Die Schüler, die die Erprobungsstufen am Gymnasium (5. und 6. Klasse) nicht schaffen und abgehen müssen, finden in den komplett belegten Sekundarschulklassen keinen Platz. Sie müssen wohl auswärtig weiter zur Schule gehen. Aber: Selbst die nächsten Schulen in Velbert und Mettmann sind voll belegt. "Sie werden darüber diskutieren müssen, ob sie bei allen Nachteilen nicht doch eine vierte Klasse an der Sekundarschule bilden müssen, um diese Schüler in Wülfrath aufnehmen zu können", sagte jetzt Dezernent Thomas Keller von der Bezirksregierung Düsseldorf. Schuldezernentin Michaele Berster, Beigeordneter Rainer Ritsche werden mit der Bezirksregierung eine mögliche vierte Sekundarschulklasse besprechen, hieß es im Schulausschuss. Das Problem: Es müssen Räume, Logistik, Mensa-Kapazitäten und die Personalsituation geprüft werden. Da sich die Lehrerzuweisungen aber nach der Zahl der Schüler und nicht nach der grundsätzlichen Einrichtung einer weiteren Klasse richten, könnte es eng werden, stellte die Verwaltung klar. Es gebe dann nicht genügend Stellen für eine weitere, dann wohl kleinere Klasse.

Ein weiteres Problem: Da an der Realschule möglicherweise acht bis neun Schüler die 8. Klasse nicht schaffen, einige aber bereits Wiederholer sind, gibt es auch für sie in Wülfrath wegen einer fehlenden Hauptschule keine adäquate Schule mehr. Sie

Anmeldezahlen Für das nächste Schuljahr haben sich am Gymnasium 70 Schüler angemeldet. An der Sekundarschule haben sich 75 Kinder angemeldet, darunter sieben so genannte integrative Kinder, die besondere Unterstützung brauchen.

Toiletten Die Schulpflegschaft am Gymnasium hat bei den Eltern nachgefragt, ob sie sich finanziell beteiligen würden, wenn zur Reinigung der Toiletten eine Kraft stundenweise eingestellt würde. Der Hintergrund: Die mit der Säuberung beauftragte Firma soll ihren Auftrag nicht richtig erfüllt haben. betätigt Sekundarschulleiter heiko Marvius. Am Gymnasium und an der Realschule gebe es das aber nicht, sagten die Schulleiter Joachim Busch und Frieder Winterberg. Einigkeit herrschte darin: "Es ist oft kein Reinigungsproblem sondern ein Benutzerproblem", sagte Winterberg.

Quelle: RP
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