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Wülfrath
Senioren fordern weiteren Zebrastreifen

Wülfrath: Senioren fordern weiteren Zebrastreifen
FOTO: D. Janicki
Wülfrath. Stark frequentiert ist der kurze Weg zwischen Geldinstitut und dem Einkaufszentrum. Vor allem ist er gefährlich. Behauptet die Senioren-Union. Und bittet um einen sicheren Fußgängerüberweg. Von Valeska von Dolega

Die Senioren-Union hat in der Innenstadt sehr genau den Straßenverkehr beobachtet. Nicht irgendwo, sondern auf der Straße zwischen dem Vorplatz der Sparkasse und dem Haupteingang zum Angermarkt. Darüber hinaus haben Walter Brühland und seine Kollegen Mitbürger zu ihrer Einschätzung an dieser Stelle befragt. Das Ergebnis ist eindeutig: An dieser Stelle fehlt ein Zebrastreifen.

Innerhalb drei von der Senioren-Union organisierten Aktionen wurden Unterschriften gesammelt, 556 Unterstützer für die Errichtung eines solchen Querungsstreifens fanden sich. "Man kann hier immer wieder beobachten, dass es häufig irritierte Fußgänger und Autofahrer gibt", sagt Walter Brühland. "Dadurch entstehen oft brenzlige, auch gefährliche Situationen."

Um ein Plus an Sicherheit an dieser nach Meinung der Senioren neuralgischen Stelle herzustellen, "bietet es aus Sicht der Senioren-Union an, den Übergang in der Form zu legalisieren, in dem dort ein Zebrastreifen errichtet wird. Damit ist dann eine eindeutige und gesicherte Verkehrsführung für Fußgänger und Autofahrer vorhanden." So weit das aktuelle Anliegen der Senioren, das sie mit entsprechender Unterschriftenliste nebst Anschreiben an Bürgermeisterin Claudia Panke geschickt. Wie deren Reaktion auf die Post war, ist aber unbekannt.

Gewundert haben dürfte sie sich, denn nur wenige Meter von besagter Stelle entfernt befindet sich zur sicheren Überquerung der Straße ein Zebrastreifen. "Seit knapp zwei Jahren", wie Ralph Elpers vom Ordnungsamt der Stadt sagt.

Und bevor diese sogenannte Querungshilfe installiert wurde, gab es Ortsbegehungen mit Vertretern von der Polizei, aus der Politik, sowie interessierten Bürgern. Sicher also auch mit Vertretern der Senioren-Union. Der Zebrastreifen am Fuße des Bondues-Weges wurde genau dort, wo er platziert wurde, installiert, "weil dort die meisten Verkehrsbeziehungen" festgestellt wurden. Quasi genau nebenan einen weiteren Übergang zu schaffen, erscheint unsinnig. Auch, weil damit die "Leichtigkeit des Verkehrs gefährdet" wäre.

Als gefährlich ist bislang niemandem der kurze Weg zwischen Bankvorplatz und Entree zum Einkaufszentrum aufgefallen. Zumal, da der Weg in einem verkehrsberuhigten Areal liegt, also Autos lediglich Tempo 30 km/h erlaubt ist.

Wer nun also fürchtet, der Übergang sei zu unsicher, dem sei der Schwenk als kleiner Umweg von etwa zehn Metern bis zum aufgezeichneten Zebrastreifen durchaus zuzumuten. Eine weitere Querungshilfe in unmittelbarer Nähe des Seniorenheims an der Weidenhofer Straße wäre für den Mann vom Ordnungsamt logischer. Generell gilt: Wird ein solcher Antrag wie jetzt von den Senioren gestellt, prüfen die Mitarbeiter des Ordnungsamtes, ob er in seiner Durchführung sinnstiftend und machbar ist, führt Ralph Elpers aus.

Die Straßenverkehrsbehörde gibt letztlich ihr Okay und die Stadt beauftragt dann den Bauhof oder eine Fachfirma mit der Umsetzung. Dazu gehört, eine Beschilderung aufzustellen, die eigentliche Markierung aufzubringen und für entsprechende Beleuchtung zu sorgen.

Quelle: RP
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