| 00.00 Uhr

Wülfrath
Sportvereine wollen sich für Flüchtlinge öffnen

Wülfrath: Sportvereine wollen sich für Flüchtlinge öffnen
Brunhilde Huning mit 37 und Klaus Matzerat mit 34 Wiederholungen sind Wülfraths eifrigste Sportabzeichen-Absolventen. FOTO: Dietrich Janicki
Wülfrath. Beim Tag des Sports zeigte der Stadtsportbund die vielen Möglichkeiten, in der Kalkstadt aktiv zu sein. Eine bunte Palette des Sportangebotes in Wülfrath präsentierte des Stadtsportbund beim "Tag des Sports" in der Halle Goethestraße. "Wir können uns glücklich schätzen, dass es in der kleinen Stadt Wülfrath so viel Möglichkeiten gibt, Sport zu treiben", sagt Christian Huninig. Von Klaus Müller

"Leider wissen nicht alle Wülfrather, wie umfassend das Sportangebot ist. Daher ist es eines der Ziele dieser Veranstaltung, auf die Vielfalt der sportlichen Möglichkeiten hinzuweisen", betont der Stadtsportbund-Vorsitzende. Er erklärt, dass eine ähnliche Veranstaltung vor drei Jahren auf eine gute Resonanz gestoßen sei. "Ich habe den Eindruck, dass auch der heute der Fall ist." Für ihn ist es wichtig, dass sich die Sportvereine auch für die Flüchtlinge öffnen. "Der Stadtsportbund hat sich dieses Themas angenommen und versucht ein Netzwerk aufzubauen, um die Flüchtlinge an die Wülfrather Vereine heranzuführen. Für mich ist dies ein Weg der Willkommenskultur."

Erstmals dabei ist der 2014 neu gegründete Fußballverein Rot-Weiß Wülfrath. "Für uns war es klar, dass wir dem Stadtsportbund als Dachorganisation des Wülfrather Sports beitreten und uns engagieren werden", sagt Vorstandsmitglied Noureddin Mechbal. Die Besucher konnten bei Rot-Weiß Wülfrath beim Torwandschießen ihre Schusskünste optimieren. Mitglieder des Fußball-Klubs hatten für die Besucher und Vereinsvertreter türkische Spezialitäten im Angebot. Einige junge Mitglieder der Turnabteilung des TB Wülfrath demonstrierten mit Übungen, welchen Reiz Bodenturnen haben kann. Einige Disziplinen sahen fast artistisch aus. Beim Tennisclub Ford Wülfrath nutzten die Besucher die Gelegenheit, Tennisbälle über das Netz zu befördern. Ein Renner war das Biathlon-Schießen mit dem Laser-Gewehr beim Wülfrather Schützenverein. Auch Mitglieder des Schützenvereins hatten daran Spaß. Prinz Justin Helmig (12) erwies sich als treffsicherer Schütze.

Auch dabei war das Sportabzeichen-Team. Dort war Seilchenspringen einer der Übungen. "Das macht Spaß", sagte Lilibill Friedrichs (10). "Vielleicht machte ich das Sportabzeichen." Marlis Starke wies darauf hin, dass es viele sportlich Interessierte gäbe, die nicht in einem Sportverein Mitglied werden wollen, aber gern das Sportabzeichen ablegen. Bei der Verleihung des Sportabzeichens im Sportlertreff am Erbacher Berg standen Brunhilde Huning, die bereits 37 Mal das Sportabzeichen ablegte und Klaus Matzerat (34 Mal) im Blickpunkt. Insgesamt 422 Erwachsene und Jugendliche erreichten im vergangenen Jahr das Sportabzeichen. Ältester Teilnehmer war Hans-Joachim Stöhr (80).

Quelle: RP
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

Wülfrath: Sportvereine wollen sich für Flüchtlinge öffnen


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.