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Wülfrath
Vereine werben für die Freude am Sport

Wülfrath: Vereine werben für die Freude am Sport
Hier zeigt Trainer Petros Pintsis von der Judo-Abteilung der TSV Einigkeit Dornap Albert und Engin eine Wurftechnik. FOTO: Dietrich Janicki
Wülfrath. Beim Sports-Action-Day in der Turnhalle an der Goethestraße gab es ein Angebot von Laserschießen über Judo bis Tennis - es war ein buntes Programm und das Beste: Alles konnte ausprobiert werden. Von Kira Alex

Beim Sports-Action-Day in der Turnhalle an der Goethestraße stellten sich Wülfrather Sportvereine Grundschulkindern vor, um diese von ihrer Sportart zu begeistern. Mit Laufkarten bewaffnet zogen die Kinder also los, probierten die Wülfrather Sportlandschaft an zehn verschiedenen Stationen aus und ließen sich das mit einem Vereinsstempel bescheinigen - Motivation genug also, bisher noch unbekannte Sportarten zu testen und sich im besten Fall dafür zu begeistern.

Initiiert wurde die Veranstaltung vom Kreissportbund Mettmann und Stadtsportbund Wülfrath im Rahmen des NRW-Programms "NRW bewegt seine Kinder!".

"Die Idee hinter dem Sports-Action-Day ist, dass sich die Vereine in einer kompletten Veranstaltung vorstellen", erzählt Simon Tsotsalas, Organisator vom Kreissportbund.

Vorläufer der Veranstaltung war der "Tag des Sports" in den Jahren 2012 und 2015, der Sports-Action-Day ist nun aber deutlich mehr für (Grundschul-)Kinder ausgerichtet.

Oftmals hat der Trend zur Ganztagsbetreuung Auswirkungen auf den Tagesablauf von Kindern. Dem wollen die Veranstalter entgegenwirken. "Sport und Bewegung machen einfach Spaß", so Christian Huning vom Stadtsportbund. Und Spaß stand am Sonntagmittag in der Turnhalle eindeutig im Vordergrund. Trotz der angenehmen Temperaturen zog es viele Grundschüler mit ihren Eltern in die Turnhalle.

Die Vereine waren anscheinend auch begeistert von der Idee, denn fast alle waren mit von der Partie und stellten ihre Sportart vor: Der Turnerbund Wülfrath brachte Basketball und Handball mit, die TSV Einigkeit Dornap-Düssel bot Judo an, der 1. FC Wülfrath machte Übungen zum Fußball, beim FC Ford konnten sich die Grundschüler auf einem Mini-Tennisplatz ausprobieren. Auch der Schützenverein präsentierte sich und bot Laserschießen an, das einen großen Andrang von Kindern auslöste. Nebenan konnte auf der Bahn der Arbeiterwohlfahrt mit der Keglervereinigung gekegelt werden.

Die Resonanz war durchweg positiv - nicht nur bei den Veranstaltern, sondern vor allem bei den Kindern, die mit Eifer bei der Sache waren und sich austobten. "Es geht darum, Interesse zu wecken", so Tsotsalas. Das ist gelungen. Neue Sportarten wurden entdeckt, die bisher noch kein großes Interesse ausgelöst hatten. Eltern konnten mit den Vereinen direkt ein Probetraining vereinbaren, was oftmals auch direkt geschehen ist. "Trainer Branko" vom 1. FC Wülfrath ist auch begeistert von der Idee des Sports-Action-Day - auch wenn der Fußball sich nicht um Mangel an Nachwuchsspielern sorgen muss. "Es ist gut für die Kinder, auch mal völlig neue Erfahrungen zu sammeln als immer nur Fußball. Zum Beispiel beim Judo - da ist eine Menge los und der Spaßfaktor ist anscheinend hoch - das finde ich toll", freut sich der Übungsleiter.

Der Sports-Action-Day soll keine einmalige Veranstaltung bleiben - da sind sich alle einig und das betonen die Organisatoren. Denn es kommen immer neue Kinder nach, die auch das bunte Bewegungsprogramm kennenlernen wollen.

Quelle: RP
 
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