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Wülfrath
Wie kann die Stadt ans Breitbandnetz?

Wülfrath. Für die bessere Versorgung mit schnellem Internet gibt es Fördermittel. Von Uwe Reimann

Städte wie Privatpersonen haben die Möglichkeit, als Grundeigentümer ein für schnelleres Internet benötigtes Breitbandnetz legen zu lassen. Im Wirtschaftsförderungsausschuss informierte Nils Malzahn von Breitband NRW. BreitbandConsulting.NRW steht den Kreisen und Städten beratend bei der Konzeption und Umsetzung von Glasfaserausbauprojekten zur Seite. Ziel ist es, flächendeckend das Downloadvolumen auf mindestens 50[Mbit pro Sekunde bis 2018 zu steigern.

Im Kreis Mettmann liegt die Versorgungsquote mit Breitband ohnehin deutlich hinter anderen Bereichen wie Düsseldorf und dem Ruhrgebiet. Die Stadt kann 50.000 Euro Fördermittel für eine Breitbandberatung erhalten, sagte Malzahn. Ein wichtiges Problem aber bestätigte Wirtschaftsförderer Karsten Niemann: Auch in den jetzigen Wohnbauprojekten, wo ohnehin der Boden für Versorgungsleitungen aufgemacht wird, werden keine Leerrohre für spätere Glasfaserkabel eingezogen.

Diese Kosten scheuten die Telekommunikationsfirmen, da sie nicht wüssten, ob es sich letztlich rentiert, sagte Niemann. André Herbes (WG) erinnerte noch einmal daran, bei allen Bauprojekten zumindest darauf hinzuwirken, dass die Firmen hier Leerrohre oder auch schon Kabel mitverlegen können. "Sonst wird der Boden kurze Zeit später wieder aufgerissen."

Quelle: RP
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