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Wülfrath
Zeittunnel: Politiker wollen mitreden

Wülfrath. Noch hat die Stadt Wülfrath bis Ende Mai Zeit, um den Landschaftsverband Rheinland (LVR) ein Konzept vorzulegen. Darin soll genau stehen, wie der Zeittunnel in den nächsten Jahren modernisiert werden soll. Und: Der Landschaftsverband will wissen, wie sich die Stadt eine "gesicherte Gesamtfinanzierung" vorstellt. Nur dann ist der LVR bereit, den Zeittunnel mit 70. 000 Euro zu unterstützen. Von Oliver Wiegand

"Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Stadt ein Konzept vorlegt, ohne uns Politiker vorher gefragt zu haben", sagte Wolfgang Peetz von der Wülfrather Gruppe jetzt auf der Sitzung des Rates. Er sprach damit für viele Politiker, die ebenfalls ein Wörtchen mitreden wollen, bevor die Stadt mehr oder weniger in Eigenregie Konzepte einreicht. Wunsch der Politiker: Ein Arbeitskreis oder eine Sondersitzung des Fachausschusses, in dem das Konzept noch einmal genau besprochen wird. Bürgermeisterin Claudia Panke versprach, die Politiker zu beteiligen. Derzeit sei man in Gesprächen mit Firmen, die für das Publikum attraktive Ausstellungen gestalten. Für eine Sondersitzung des Ausschusses für Kultur, in der noch einmal über die Inhalte geredet werden soll, sei sie durchaus offen.

Kurz vor der Saisoneröffnung am Sonntag um 12 Uhr fehlt es dem Zeittunnel an der Gastronomie. Die bisherige Pächterin gibt ihr Engagement auf. "Sie hat zwei Betriebe und möchte sich nur noch um ihr Stammgeschäft kümmern", sagte Panke. Nach wie vor seien Interessenten für die Gastronomie gesucht. In Frage kommen aber wohl nur Restaurants, die dort eine Zweigstelle eröffnen wollen. Das Hauptgeschäft laufe meist am Wochenende, so Panke.

Quelle: RP
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