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Xanten
Achtes Dörfervergleichsschießen der Schützenbruderschaften

Xanten. Auf der Schießanlage der St.-Willibrord-Schützenbruderschaft in Wardt traten 18 Mannschaften zum freundschaftlichen Wettbewerb an. Von Sabine Hannemann

Zum achten Mal lud die St.- Willibrord-Schützenbruderschaft zum Dörfervergleichsschießen an ihre Schießanlage in Wardt ein. Wilhelm Willemsen, zuständig für das Schießwesen innerhalb der Bruderschaft, zeigte sich zufrieden in Anbetracht der teilnehmenden Mannschaften wie auch der Schützen und Schützinnen. "Die Mannschaften kommen vom gesamten Niederrhein. Von Kamp-Lintfort bis nach Kleve hoch", sagt Wilhelm Willemsen.

18 Mannschaften aus zwölf Vereinen traten zum freundschaftlichen Vergleich an. Neben dem Mannschaftswettbewerb zählten ebenfalls die Ergebnisse von knapp 80 Teilnehmern im Einzelwettbewerb. "Wir schaffen die Wettbewerbe an einem Tag. Auch unser gewählter Termin ist diesmal günstig", sagt Willemsen. Im vergangenen Jahr richtete die Schützenbruderschaft den Wettbewerb am Pfingstwochenende aus. Nur 60 Teilnehmer trafen sich in Wardt. "Wir bleiben jetzt bei einem Termin, der nicht mit einem Feiertag verbunden ist", sagt Willemsen.

Glück hatte die Veranstaltung nahe des Rheins noch mit dem Wetter, so dass auch rund um das Gebäude die Kaffeetafel gedeckt wurde, während an den Schießbahnen die Wettbewerbe liefen. Gerade die Kombination aus Schießwettbewerb und Gemütlichkeit macht den Reiz des Wettbewerbs aus. "Uns geht es bei solch einer Veranstaltung um den Zusammenhalt der Schützenbruderschaften", sagt Willemsen, der gleichzeitig auch stellvertretender Bezirksbundesmeister ist. Willemsen spricht das Thema fehlender Nachwuchs offen an. "Die Tendenz ist generell, wie in anderen Vereinen auch, nicht positiv." Zwar sei das Schützenwesen mittlerweile zum Weltkulturerbe erhoben worden, doch die konfessionell gebundenen Bruderschaften müssen weiterhin kräftig die Werbetrommel rühren.

Und das mit Erfolg, denn in Anbetracht der verschiedenen Termine gelingt es rund um die Domstadt. Das Schützenwesen wird gelebt, wie beispielsweise beim Schützenfest in Marienbaum, dem Sparkassenschießen, der Stadtmeisterschaft und jetzt beim Dörfervergleichsschießen in Wardt. Willemsen: "Das Schützenwesen hat in Xanten Tradition und erfreut sich regen Zuspruchs."

Schon im Vorfeld hatte er Favoriten wie St. Nepomuk Alpsray oder St. Viktor Xanten ausgemacht. Er sollte recht behalten. In der Einzelwertung belegt mit 106,7 Ringen in der Einzelwertung Heinz-Hermann Görtz (St. Nepomuk Alpsray) den ersten Platz, gefolgt von Peter Boekholt (St. Willibrord Hassum) mit 105,4 Ringen. Den dritten Platz macht Norbert Peters mit 104,8 Ringen (St. Willibrord Hassum).

Ähnlich dicht waren die Ergebnisse bei der Mannschaftswertung. Den ersten Platz belegte die zweite Mannschaft von St. Nepomuk Alpsray (418,0 Ringe), gefolgt von St. Willibrord Hassum (416,2 Ringe) und der ersten Mannschaft von St. Viktor Birten (411,5 Ringe). Den Gewinnern der Wettbewerbe wurde jeweils eine schmucke Urkunde überreicht. Den Rahmen dazu baute der 93-jährige Schützenbruder Theo Willemsen.

Gesellig geht es bei den St. Willibrord Schützen gegen Ende der Frien weiter. Sie feiern am Samstag, 20. August ihren Krönungsball. In Birten steht der Krönungsball am 3. September auf dem Programm.

Quelle: RP
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