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Xanten
Als "Bufdi" den Umgang mit Menschen lernen

Xanten: Als "Bufdi" den Umgang mit Menschen lernen
Benjamin Wefers war in der Übermittagbetreuung am Friedrich-Spee-Gymnasium sowie beim Betreuten Wohnen in Geldern tätig. FOTO: privat
Xanten. Benjamin Wefers leistete bei der Diakonie im Kirchenkreis Kleve sein Freiwilliges Soziales Jahr. Nun strebt er ein Studium der Sozialarbeit an.

Benjamin Wefers hat in viele Bereiche der Diakonie hineingeschnuppert und bekam einen neuen Blick: "Vorher hatte ich kaum Kontakt zu Menschen, die nur mit Hilfe anderer ihr Leben meistern können." Wefers leistet bei der Diakonie im Kirchenkreis Kleve verkürzt auf ein halbes Jahr sein Freiwilliges Soziales Jahr.

Zuletzt war er in der Übermittagbetreuung am Friedrich-Spee-Gymnasium sowie beim Betreuten Wohnen in Geldern tätig. Dort leistet Wefers zusätzliche Hilfen, er fährt Menschen mit Behinderungen zu Ärzten, Behörden und zum Einkaufen oder geht mit ihnen spazieren. Auch ein Dienst, der geschätzt wird: "Ein Mann sagte mir, dass er alleine nicht so gerne geht", berichtet der 20-jährige. Auch in die Arbeit der Tagespflege, des Betreuungsvereins und der Verwaltung hat der Xantener reingeschnuppert. Die Arbeit mit Menschen hat ihm gefallen, so dass er nun erstmal ein Studium der Sozialarbeit anstrebt. "Man lernt im Bundesfreiwilligendienst auch, jeden Tag acht Stunden lang arbeiten zu gehen", so der ehemalige Abiturient, "obwohl mich die Kollegen schon noch ein bisschen in Schutz nehmen". Man solle keine Berührungsängste haben, ist aus seiner Sicht eine Voraussetzung für den Dienst.

Ende August endet der Bundesfreiwilligendienst für Wefers. Die Diakonie sucht darum nun zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen neuen Mitarbeitenden im Bundesfreiwilligendienst (BFD/FSJ). Interesse am Umgang mit alten, kranken oder behinderten Menschen sowie einen Führerschein Klasse B sollten Bewerber mitbringen. Die Stelle ist auf ein Jahr angelegt (kürzer oder länger ist auch möglich) und unterliegt den Rahmenbedingungen des Freiwilligendienstes (BFD/FSJ). Sie wird neben der fachlichen Anleitung vor Ort durch die Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe begleitet. Haupteinsatzort für diese Stelle ist Geldern, die Diakonie zahlt ein Taschengeld inklusive Wohn- und Fahrtgeld in Höhe von 380 Euro pro Monat und übernimmt den Arbeitnehmeranteil zur Sozialversicherung.

Auskunft geben: Joachim Wolff, 02823 93020 und Dirk Boermann, 02831 132630. Grundsätzliche Informationen zum Freiwilligendienst gibt es im Internet auf www.diakonie-rwl.de/freiwilligendienste. Postalische Bewerbungen sind erwünscht und gehen an die Diakonie im Kirchenkreis Kleve, Freiwilligendienste, Brückenstraße 4, 47574 Goch.

Quelle: RP
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