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Xanten
Am Bahnübergang Birten ändert sich vorläufig nichts

Xanten. Es bleibt dabei, am Bahnübergang Römerstraße wird vorerst nichts verändert. Die FBI hatte als Übergangsmaßnahme den Bau einer Umlaufsperre gefordert, so dass an dieser Stelle nur noch Fußgänger und Radler die Gleise queren können. Kraftfahrzeuge müssten einen Umweg in kauf nehmen. "Aus Sicherheitsgründen", begründete FBI-Sprecher Peter Hilbig seinen Vorschlag. Bis andere Möglichkeiten umgesetzt seien, würden Jahre ins Land gehen.

Doch seiner Argumentation folgte der Rat mehrheitlich nicht. "Damit würden wir die Römerstraße komplett abbinden", entgegnete Dietmar Leyendecker (CDU). Er wies darauf hin, dass eine Sperrung für Kraftfahrzeuge durch eine Umlaufsperre nur in Verbindung zu sehen sei mit dem Bau einer neuen Straßenverbindung zum nächsten Bahnübergang Heesweg. Dem pflichtete Bürgermeister Thomas Görtz bei: "Der Gegenwind würde heftig werden."

Stattdessen wird die Stadt nun andere Möglichkeiten prüfen, um diesen Bahnübergang sicherer zu machen. "Das geht nicht so einfach. Wir sind nicht Herr des Verfahrens und können nicht schalten und walten, wie wir wollen", gab der Technische Dezernent Niklas Franke zu bedenken. Unter andere, so Frank, müsse sich die Stadt mit der Netz AG als Eigentümerin der Gleise abstimmen.

Im Gespräch ist auch eine rotblinkende Signalanlage. Sollte sie installiert werden, dann würde hier das viele Anwohner nervende Tuten des herannahenden Zuges entfallen.

(pek)
 
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