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Sonsbeck
Barrierefreie Haltestellen: Sonsbeck möchte Ausnahmen

Sonsbeck. Barrierefreie Haltestellen grundsätzlich ja und wichtig, aber nicht überall. Das besagt der Entwurf einer Stellungnahme der Gemeinde zum Nahverkehrsplan. Ein Umbau von Haltestellen würde die Gemeinde finanziell überfordern, heißt es. Hier sei eine 100 prozentige Förderung auch zukünftig unausweichlich. Die Gemeinde schlägt vor, einige Haltestellen im Plan in die Kategorie 5 (kein barrierefreier Ausbau) einzustufen. Das Fahrgastaufkommen sei zu gering und würde von Fahrgästen mit Mobilitätseinschränkungen eher selten genutzt. Genannt werden die Haltestellen Bruchheideweg, An der Geer, Labbeck Furth, Forsthaus Winkel, Alpener Straße, Großmann, Sonsbeck Grundschule, Leypäche, Rodekampsweg, Prostekath, Bergrücken und Strohweg. Ein ergänzendes Verkehrsangebot für Labbeck an allen Tagen, wie es der Nahverkehrsplan vorsieht, begrüßt die Stellungnahme ausdrücklich.

Der Gemeinderat wird die Stellungnahme an den Kreis, der endgültig über den neuen Nahverkehrsplan entscheidet, final am 11. Juli beraten. Der Kreistag behandelt das Thema zwei Tage später.

Der Fahrgastverband Pro Bahn kritisiert das heutige Busangebot nach Duisburg, Düsseldorf und Krefeld. Es beginne morgens so spät, dass man erst kurz vor 7.30 Uhr Krefeld und erst kurz vor 8 Uhr Duisburg oder Düsseldorf erreichen könne. Hier seien Frühfahrten dringend erforderlich.

(pek)
 
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