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Xanten
Begeisternder Auftakt der neuen "pianoforte"-Reihe

Xanten. Das "Duo Concertante" beeindruckte im Ratssaal durch technische Brillanz und große Musikalität.

"So ist es ein wundervolles Geben und Nehmen, das in aller stillen Größe auch Spannung und Leidenschaft bewirkt. Begeisternd!" Dieses Zitat einer Wiener Zeitung beschreibt das Auftaktkonzert der "pianoforte"-Reihe 2016 in beeindruckender Weise. Nancy Dahn (Violine) und Timothy Steeves (Klavier) aus dem kanadischen Neufundland beeindrucken als "Duo Concertante" seit 1997 die Bühnenwelt mit musikalischem Dynamit. Auch heute spricht "die Qualität des Ensemblespiels für deren erstklassige Zusammenarbeit zwischen diesen beiden großartigen Instrumentalisten. Die haben einen vollen Konzertplan mit Engagements an vielen Häusern Nordamerikas, Europas und Chinas. Als Duo Concertante spielten sie schon unter anderem in der Konzerthalle der Verbotenen Stadt Beijing und in der Carnegie Hall in New York City. Außerdem traten die Künstler auf verschiedenen Musikfesten in ganz Nordamerika auf. Nancy Dahn und Timothy Steeves lehren an der Memorial University im kanadischen St. Johns und waren nun auch in Xanten zu Gast. Hier beeindruckte nicht nur durch ihre technische Brillanz, sondern vor allem durch ihre Musikalität. Die Werke von Bach Beethoven und Schubert wurden in aller Klarheit intoniert, transparent in Aufbau dargestellt und interpretiert. Vor allem die Sonaten Beethovens und Schuberts entstanden oft wie aus dem "Nichts" heraus und entwickelten sich in fulminanter Weise. Gerade bei der Interpretation des Schubertschen Werkes entfaltete das Duo eine orchestrale Klangwelt.

Viele Zuhörer waren sich nach dem begeisterten Schluss-Applaus einig: Das war ein Höhepunkt der "pianoforte"-Reihe.

(jk)
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