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Xanten
Beim Bewegungstag Sportarten entdecken

Xanten. Die Gesamtschule Xanten-Sonsbeck und die Walter-Bader-Realschule gingen mit einem Erlebnis-Projekt in die Sommerferien. Von Sabine Hannemann

Bewegung ist Trumpf! Das ist auch eine Botschaft an die Schuljugend der Gesamtschule Xanten-Sonsbeck und der Walter-Baader Realschule. Reichlich Gebrauch machten davon die knapp 800 Schülerinnen und Schüler beim alljährlichen Bewegungstag, der immer pünktlich vor den Sommerferien stattfindet.

Das Angebot erwies sich erneut als ausgewogen. 42 Spielstätten in und rund um Xanten sorgten für Abwechslung und gute Laune. "Wir setzen auf bewährte Angebote und Aktivitäten, die bei unseren Schülerinnen und Schülern ankommen", erzählte der das Projekt begleitende Lehrer Stefan Hauk. "Diese Aktion dient einfach dazu, aus dem Schulalltag auszubrechen. Außerdem lernen sich die verschiedenen Jahrgangsstufen besser kennen."

Dieser Tag soll auch immer am Puls der Zeit sein und ist somit eine Herausforderung. "Wir bekommen allerdings auch neue Ideen aus den Lernwerkstätten, was gerade angesagt ist und können entsprechend trendige Angebote machen", sagte er. Beim jüngsten Bewegungstag "ist alles im Fluss", so seine Beobachtung.

Ausgebucht ist beispielsweise Holger Heindelt: Equibrilistik auf dem Rasen vor dem Schwimmbad. Die Definition lieferte er umgehend nach. Zwar geht es augenscheinlich um Jonglage und Akrobatik. "Aber der Begriff meint vornehmlich die Kunst, Gleichgewicht zu halten", erläuterte er und zeigte auf seine weiteren Arbeitsutensilien wie Nagelbrett und Lauftrommel. "Alles ist eine Frage der geistigen Haltung und hat auch mit Mut zu tun", erklärte er. Die Gruppen seien entspannt und bereit, über sich hinauszuwachsen.

"Das Tolle ist, wir haben so viele Möglichkeiten, etwas auszuprobieren und können Erfahrungen dazu machen", sagten Madita Schürmann (13) und Alina Bosch (13). Mitschüler Joe (14) hatte bereits am Morgen eine Mountainbike-Tour durch Marienbaum hinter sich. Ähnlich sportliche Aktivitäten waren beim Basketball-Spiel in Vynen möglich. Mädchenfußball wurde auf dem Lüttingener Sportplatz gespielt, Badminton in der Bahnhofshalle. Zwei verschiedene Sportarten sind immer Pflicht; in denen sollen sich die Jungen und Mädchen jeweils zwei Stunden lang mit erfahrenen Trainern austauschen, probieren und dabei vielleicht ihr neues Talent entdecken. Verwunderlich war es daher nicht, dass kleine Gruppen von den jeweiligen Sportstätten durch Xanten zur nächsten zogen. Auch die Bewegungshalle war ein Ziel. Maya Schwartz bot Hip-Hop an, Luca Sommer (17) trainierte Breakdance. "Einen solchen Tag finde ich gut, weil es gelingt, am Ende des Schuljahres runterzukommen", sagte die Zwanzigjährige, die gerade bei den "Quibbles" ein Freiwilliges Jahr absolviert hat. Sie bot in der Bewegungshalle eine Schrittkombination und eine kleine "Choreo" an. "Das macht Spaß und gute Laune. Ist mal etwas Anderes", sagte sie. Bei Luca Sommer bekommt das Aufwärmtraining hohen Stellenwert, bevor so richtig losgeht. "Weil man sich sonst schnell sich eine Zerrung holt", sagte er. Und Kevin Kahle interessierte sich für Breakdance mit Lucas, "weil der es einfach drauf hat", sagte der 14-Jährige.

Quelle: RP
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