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Sonsbeck
Beste Werbung für den Standort

Sonsbeck: Beste Werbung für den Standort
Verkaufsoffener Frühlingssonntag in Sonsbeck: Auf der Hochstraße beriet Hsinfang Bartmann Blumenfreunde in ihr Geschäft ein. FOTO: Armin Fischer
Sonsbeck. In Sonsbeck lockte die Werbegemeinschaft zum Frühlingsfest. An der Sonsbecker Straße in Xanten waren elf Geschäfte am verkaufsoffenen Sonntag geöffnet. Auch das Wetter spielte richtig gut mit. Von David Dommen

Wetter und Werber hatten für das Wochenende ganz offensichtlich einen Pakt geschlossen. Beide luden ein zum Gewerbefest auf der Sonsbecker Einkaufsmeile zwischen Wallstraße und Hochstraße. Bei bestem Sonnenschein und frischen Temperaturen wärmten sich die Besucher in den Geschäften und an den Ständen mit heißen Leckereien der knapp 60 Mitglieder der Werbegemeinschaft in Sonsbeck. Manfred Gembries ist sichtlich begeistert: "Wir haben zwar das kleinste Budget für Veranstaltungen dieser Art im ganzen Kreis. Aber da ist es schon großartig, mit welcher Kontinuität hier diese kleinen aber feinen Feste stattfinden." Die Besucher sahen das offensichtlich ähnlich, denn das Einzugsgebiet reichte bis an den östlichen Rand des Ruhrgebiets. Entsprechend vielschichtig war auch das Angebot. Vom E-Bike bis zur Tauchausrüstung - im Geschäft von Andreas Krzystala konnte man sich für die anstehende Saison bereits eindecken. Das steht für eine breite Vielfalt vor Ort. Genauso sieht das Johannes-Dieter Hinßen aus Labbeck. Während seine Frau Birgit sich mit den Söhnen Jan und Tim noch bei Sport Nellesen umsahen, war der Papa gedanklich schon nebenan bei den Kettensägen. "Wenn wir schon so ein tolles Angebot hier direkt vor Ort haben, dann möchte ich das auch unterstützen." Die Kettensäge benutzt er beruflich wie privat, da kommt es ihm auf eine gute Beratung und den damit verbundenen Service an. Insgesamt bleibt die Struktur Gewerbetreibender in Sonsbeck solide und trotzdem lebendig, denn mit Creanda, Häschengrube, 4DIVER und Zeitlos Schön sind vier Geschäfte neu dazugekommen, von denen drei auch gleich mitgemacht haben. Mit Terrassendächern und Insektenschutz ist auch Martin Janßen aus Xanten vertreten. Er gehört der Werbegemeinschaft schon lange an und freut sich über ein weiteres erfolgreiches Wochenende.

Das Gewerbeparkfest an der Sonsbecker Straße in Xanten fiel eigentlich ganz aus - mangels Interesse und vielleicht auch wegen der Ankündigung des Luftfahrtamtes, Rundflüge mit dem Hubschrauber künftig nicht mehr zu genehmigen. Gestern gab es aber dennoch in elf Geschäften ein Tag der offenen Tür.

Im Gartencenter Hopmann an der Sonsbecker Straße in Xanten konnten Kinder Ostereier gestalten. Pauline, FOTO: Fischer, Armin (arfi)

Die Autohäuser Heindorf, Herbrand und Schnickers, die Baumärkte Hopmann und Swertz, Lichtpark, Wohnpark, Jumbo und Olfen hatten ebenso geöffnet wie die IT-Spezialisten von R+P Computer und Frank Fitting IT-Service.

Bei Hopmann gab es für die Jüngsten in der Außenausstellung eine Hüpfburg und eine Traumhauswerkstatt. Hier waren auch die Väter gefragt. Wie Sebastian Hartwich, der mit seinem Sohn Julian die Frage zu klären hatte, ob ein Haus einen Kamin braucht oder nicht. Der wurde kurzerhand aus Yton gesägt und auf das Dach des dann fertigen Hauses geleimt. Danach konnten sich die Väter bei einer Auktion für den guten Zweck mit neuem Werkzeug eindecken, um das anschließend bei einem gegrillten Würstchen genüsslich zu feiern. Im Gartencenter stellte Ludger Lemken Grills vor und sein Talent an der Grillzange unter Beweis. Die Ergebnisse der Vorführung landeten umgehend auf den Tellern der Zuschauer. Über reges Interesse an den neuen Modellen freuten sich auch Barbara und Günter Schnickers, deren Autohaus ebenfalls geöffnet hatte.

Für den ganz eigenen Bedarf und trotzdem einen guten Zweck sammelten die Stiftsgymnasiastinnen Edisa Trtovac, Fabienne Azmani und Celina Schenk beim Waffelverkauf Geld ein. Die drei Schülerinnen der Weltklasse fahren zusammen mit Lisa Bernhauser von Mitte September bis Mitte Oktober nach Kenia. Dieser Austausch wird von den Schülern selbst organisiert und auch die Reisekosten werden nicht offiziell erstattet. So kommen die Schüler nicht umhin, sich bereits vorab kennzulernen und als Team zusammenzuarbeiten. Das Projekt unterstützt kenianische Nussbauern vor Ort.

Quelle: RP
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