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Sonsbeck
"Bewegen hilft" läuft auf gutes Ergebnis zu

Sonsbeck. Guido Lohmann rechnet sicher mit mehr als 50.000 Euro. Das sagte er, als er gestern mit Sonsbecks Bürgermeister Heiko Schmidt und Rechtsanwalt Klaus Kreutz im Sportcenter Paul Hahn seine Muskeln trainierte. Von Peter Gottschlich

Die Aktion "Bewegen hilft" läuft auf ihr zweitbestes Ergebnis zu. "Ich rechne sicher mit 50.000 Euro", sagte gestern Initiator Guido Lohmann, als er das Paul-Hahn-Sportcenter in Sonsbeck besuchte. "Das ist ein super Erfolg. Vielleicht erreichen wir noch das Rekordergebnis vom vergangenen Jahr. Aber das lässt sich jetzt noch nicht abschätzen", so Lohmann. Im vergangenen Jahr waren bei der Aktion 62.000 Euro zusammengekommen, die Vereinen und Initiativen in der Region erhielten, die sich gesellschaftlich engagieren.

"Ich finde die Aktion großartig", sagte Dr. Klaus Kreutz, der den 52-jährigen Volksbank-Vorstand zusammen mit Bürgermeister Heiko Schmidt ins Sportcenter an der Eichenstraße begleitete. "Das Geld geht eins zu eins weiter - ohne Abzüge von Verwaltungskosten. Da steckt eine Menge Arbeit hinter." Der 53-jährige Rechtsanwalt aus Xanten lief eine Stunde auf dem Laufband, um so Sponsorengeld zu sammeln. "Ich bin schon zum vierten Mal dabei", erzählte er stolz.

Heiko Schmidt freute sich, zusammen "Sport zu machen" und für eine gute Sache Gewichte zu stemmen. "In Sonsbeck erhalten die Pfadfinder von St. Maria Magdalena eine finanzielle Unterstützung", berichtete der 39-jährige Bürgermeister. "Seit einem Jahr sind die Pfadis neben der Kinder- und Jugendarbeit in der Flüchtlingsarbeit aktiv. Sie unterhalten zum Beispiel den Fuchsbau, den sie auch für Treffen von Flüchtlingen zur Verfügung stellen. Oder sie sind beim Dorfaktionstag dabei. Die finanzielle Unterstützung ist ein Dankeschön für eine Arbeit, die nicht selbstverständlich ist." Das Geld, das die Pfadfinder erhalten, könnten sie im Fuchsbau sicher gut gebrauchen.

Für Guido Lohmann kommt zu diesem gesellschaftlichen Aspekt der sportliche. "Ich will werben, Sport für sich selbst zu machen", sagte er gestern, als ihm und seinen beiden Begleitern Jan-Paul Hahn und dessen Lebensgefährtin Romina Costanza die Sportgeräte im Sportcenter gezeigt haben. "Mit Sport macht das Leben einfach mehr Spaß. Dabei kommt es nicht darauf an, bestimmte Zeiten oder Leistungen zu erbringen."

Für sich selbst will er aber Leistungen bringen. "Ich habe mir vorgenommen, 100 Kilometer zu joggen", berichtete der Volksbank-Chef. "Außerdem will ich 100 Tonnen heben, aber ohne Beine, nur mit Oberkörper und Armen." Paul Hahn schaute ihm dabei über die Schultern. "Richtig gut", lobte der Fußballnationalspieler von 1975 und 1976 zur Muskelarbeit des Bankers, der heute in Xanten sein Laufkonto auffüllt.

Quelle: RP
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