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Sonsbeck
"Coffee to go" gibt es bei Tebart im Pfandbecher

Sonsbeck. Der Trend zum "Coffee to go", die leckere Kaffeespezialität zum Mitnehmen im Papp- oder Kunststoffbecher, verursacht eine riesige Menge an Abfall. Ähnlich wie bei Plastiktüten im Einzelhandel wird schon über eine Gebühr nachgedacht. "Muss doch nicht sein", dachten sich Dirk Rosentreter und Nicola Tebart-Rosentreter und entwickelten ein umweltfreundliches System. Sie investierten in Porzellanbecher mit Deckel, die der Kunde in jeder Filiale der Bäckerei und Konditorei Tebart wieder abgeben kann. Fünf Euro Pfand werden hinterlegt; nutzt man das neue System, kostet jeder Kaffee zehn Cent weniger. Sprich: Nach 50 Einsätzen des Pfandbechers hat man den Einsatz schon zurück. Der Kunde behält dabei nicht "seinen" Becher, sondern tauscht die Tasse stets gegen eine neue. "Lebensmittelrechtlich ist es nicht erlaubt, Getränke oder andere Lebensmittel in mitgebrachte Gefäße zu geben", erläutert Nicola Tebart-Rosentreter.

Die weißen Becher sind zudem noch mit flotten Sprüchen versehen. "Mit Milch und Zucker... und gutem Gewissen" heißt es da oder "Power to the People". Und natürlich das Motto des Sonsbecker Traditionsbetriebs: "In aller Munde ... seit 1880." Beim Konzept half ihr Bruder Marc Tebart, der in der Werbebranche tätig ist. Den "Umweltschützer" steuerte Waltraud Rieken aus Berlin bei. Seit gut einer Woche läuft das System - und das Echo ist sehr gut. "Besonders die Motive werden von den Kunden gelobt", so Nicola Tebart-Rosentreter gestern.

www.baeckerei-tebart.de

(möw)
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