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Xanten
Der Deichverband erhöht seine Beiträge

Xanten. Etwa die Hälfte der Banndeiche von der B 57 in Xanten-Beek bis zur Schleuse Kleve-Brienen ist saniert. Von Heinz Kühnen

Der Deichverband Xanten-Kleve hat seine Beiträge im Bereich des Hochwasserschutzes sowie der Gewässerunterhaltung erhöht. So wird zum Beispiel der Hebesatz für die bebauten Flächen im Banndeichpolder von 6,60 Euro je Ar auf 6,75 Euro je Ar ansteigen. Für die unbebauten Flächen im Banndeichpolder geht dies mit einer Erhöhung von 0,04 auf 0,05 Euro je Ar einher. "Die Erhöhungen hängen mit den Investitionen des Deichverbandes im Bereich des Hochwasserschutzes zusammen", erklärt der Geschäftsführer des Verbandes, Bernhard Schlüß.

Im Gewässerbereich musste der Hebesatz für bebaute Flächen von 0,99 auf 1,14 Euro pro, beziehungsweise für unbebaute Flächen von 0,07 auf 0,08 Euro je Ar angepasst werden. Schlüß begründet den Schritt mit Investitionen in neue Maschinen beziehungsweise Arbeitsgeräte und mit dem in den vergangenen Jahren gestiegenen Personalaufwand für die Verwaltung in diesem Bereich.

Die Umstellung der Gewässerunterhaltung an den größeren Wasserläufen, um die ökologischen Aspekte gleichrangig zu beachten, erfordere einen entsprechenden Verwaltungsbedarf im Vorfeld der vor Ort notwendigen Gewässerunterhaltungsarbeit.

Mit Abschluss der Deichsanierung "Xanten-Beek" in diesem Sommer, so Schlüß, sei etwa die Hälfte der Banndeichlinie von der B 57 in Beek bis zur Schleuse Kleve-Brienen am Spoykanal im Verbandsgebiet des Deichverbandes saniert und damit die Anforderungen an Hochwasserschutzanlagen erfüllt worden. Bis auf ganz wenige Ausnahmen wurde der alte Deich vollständig abgetragen und als Drei-Zonen-Deich neu aufgebaut.

Die gesamte Deichsanierung am Rhein soll in NRW bis 2025 realisiert sein. Das bedeutet, dass der Deichverband die zweite Hälfte bis dahin abwickeln soll. "Dabei sind wir auf die Mithilfe aller Beteiligten angewiesen", sagt Schlüß. Besonders die Grundstücksregelungen seien immer problematischer. Für die neuen Deiche muss der Verband landwirtschaftliche Flächen erwerben und bietet den Landwirten im Gegenzug in der Regel gleichwertige Tauschflächen an. Die aber, so Schlüß, würden immer rarer und immer teurer: "Irgendwann wirkt sich das auch auf die Gebühren aus."

Quelle: RP
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