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Xanten
Der Kurpark nimmt Formen an

Xanten: Der Kurpark nimmt Formen an
Sind vom Spielplatz restlos begeistert (v.l.): Pankraz Gasseling, Sabine Weiss, Christopher Kuhl, Tanko Scholten, Niklas Franke und Melanie Rost. FOTO: Lörcks
Xanten. CDU-Bundestagsabgeordnete Sabine Weiss machte sich gestern ein Bild vom Baufortschritt. Von Julia Lörcks

"Was man bis jetzt vom neuen Spielplatz sieht, ist ja wohl der Hammer. Unsere Kinder können sich auf etwas ganz Tolles freuen", schreibt Sascha Butcher auf der Facebook-Seite "Wir sind Xantener". Auch Pankraz Gasseling, Fraktionsvorsitzender der CDU Xanten, konnte gestern Nachmittag, beim Besuch der CDU-Bundestagsabgeordneten Sabine Weiss auf der Kurpark-Baustelle von einem ähnlichen Erlebnis berichten. So hätte sein Vater über den im Bau befindlichen neuen Spielplatz regelrecht geschwärmt. Gasseling weiter: "Fast täglich höre ich immer mehr Leute, die sagen, hier kommt doch etwas Gutes hin."

Was dort genau hinkommt, war gestern auch Thema beim Termin mit Weiss. Auf Einladung der Parteifreunde ist die geborene Duisburgerin und ehemalige Bürgermeisterin der Stadt Dinslaken, die seit 2009 den Wahlkreis Wesel I (Alpen, Hamminkeln, Hünxe, Kamp-Lintfort, Rheinberg, Schermbeck, Sonsbeck, Voerde, Wesel und Xanten) in Berlin vertritt und diesen bei der Bundestagswahl am 24. September wieder verteidigen möchte, nach Xanten gekommen. Dort machte sich die stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion ein Bild vom Baufortschritt im Kurpark.

"Xantens Jahrhundertprojekt", wie Gasseling es in seiner Begrüßung umschrieb. Danach überließ er den Fachmännern das Wort. Das waren Niklas Franke, Technischer Beigeordnete der Stadt, Melanie Rost von der Planergruppe Oberhausen und Christopher Kuhl, Bauleiter der Firma Knappmann. Letzteres Unternehmen ist derzeit unter anderem mit dem Wegebau des 5,4 Millionen Euro teuren Projektes beschäftigt.

Denn der Kurpark - und das ist nicht nur das Besondere, sondern auch das Ausschlaggebende für die 80-Prozent-Förderung des Wirtschaftsministeriums des Landes NRW - wird zu 100 Prozent barrierefrei gestaltet. "Wir streben das Zertifikat ,Reisen für alle' an", sagt Rost. Das hat zur Folge, dass es bisweilen alle 150 bis 200 Meter Sitzgelegenheiten geben wird, dass Wege und Treppen visuelle Kontraste haben und dass es behindertengerechte Toiletten geben wird. Eine davon wird zwischen der Fitness- und der Skateranlage errichtet. "Dazu kommt dann endlich auch der lange geforderte Wetterschutz", sagt Franke. Dabei handelt es sich um einen Unterstand.

Bis auf den Spielplatz werden diese Anlagen alle in einer schlichten Form- und Farbsprache ausgeführt. "Meist handelt es sich um Stahl-Holz-Konstruktionen", sagt Rost und verweist auf das historische Stadtbild im Hintergrund: "Hier ist es schon so aufregend, da nehmen wir uns gerne mit den Anlagen zurück."

Der Rundgang mit Weiss fand übrigens im ersten Bauabschnitt statt, der nach Angaben von Kuhl, wenn das Wetter mitspielt, Ende des Jahres fertiggestellt sein soll. Die Ausschreibung für den zweiten läuft, Baubeginn soll im Herbst sein.

Quelle: RP
 
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