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Sonsbeck
Der Verein für Denkmalpflege setzt auf Kontinuität

Sonsbeck. Vorsitzender Heinz-Peter Kamps und Vorstand im Amt bestätigt. Willi Rösen lieferte Sonsbecker Zeitreise in Bildern. Von Rita Hansen

"Es ist wichtig, immer wieder zu zeigen, dass wir auch eine Vergangenheit haben", sagte Bürgermeister Heiko Schmidt im Rahmen der Jahreshauptversammlung des Vereins für Denkmalpflege Sonsbeck. Er dankte den Mitgliedern für das "große Engagement, besonders in der letzten Zeit".

Was im vergangenen Jahr alles geleistet worden ist, beispielsweise Führungen, die Gestaltung der Homepage oder die Beteiligung am lebendigen Adventskalender, hatte der Vorsitzende Heinz-Peter Kamps zuvor Revue passieren lassen. So sahen rund 500 Besucher die Ausstellungen zum Thema "70 Jahre Europa - 70 Jahre Frieden" in der Gommanschen Mühle. Während der Ausstellungswoche konnte auch die inzwischen auf rund 17.000 Exemplare angewachsene Totenzettel-Sammlung von Christel Hawix gezeigt werden.

Für die historische Mühle habe der Verein zudem die Zusage der Gemeinde zur Erneuerung der Fenster erhalten, teilte der Vorsitzende erfreut mit. Die größtenteils rein formalen Satzungsänderungen wurden einstimmig beschlossen, bevor die turnusgemäßen Vorstandswahlen so zügig abliefen wie die vorherigen Regularien.

Heinz-Peter Kamps bestätigten die Mitglieder als Vorsitzenden ebenso wie Ludger van Bebber als Kassierer. Peter Labudda wurde zum Schriftführer gewählt, Christina Hegmann stellte sich aus persönlichen Gründen nicht mehr zur Wahl. Zwei Beisitzer komplettieren den Vorstand: Leo Giesbers als zweiter Vorsitzender sowie Dr. Michael Knieriem als wissenschaftlicher Berater. Anita Orgassa wird die Kasse prüfen.

Wie wichtig es ist zu zeigen, dass Sonsbeck auch eine Vergangenheit hat, machte Willi Rösen am Ende der Versammlung mit seinem Diavortrag deutlich. Seit rund 30 Jahren hat er in der Gemeinde Gebäude fotografiert, die älter als 100 Jahre sind. "Bis auf einige Ausnahmen wurden vor 50 Jahren alle noch genutzt. Das ist inzwischen gänzlich anders", erläuterte Willi Rösen, bevor seine spannende Zeitreise durch die grüne Perle begann. Die gezeigten Gebäude sind inzwischen teils abgerissen oder so modernisiert, dass sich ein neues Straßenbild ergibt. Die Dias hat der Sonsbecker dem Gemeindearchiv übergeben. Er regte an, weiterhin alte Gebäude vor Renovierungen im Ist-Zustand zu fotografieren. Bürgermeister Heiko Schmidt griff den Gedanken vom Anfang noch einmal auf, indem er bekräftigte, dass die Zeitreise zeige, wie wichtig es sei, solche Dinge zu dokumentieren.

Informationen rund um den Verein für Denkmalpflege Sonsbeck gibt es im Internet unter der Adresse www.denkmal-sonsbeck.de

Quelle: RP
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