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Xanten
Die Bundesstraße 57 ist ein Sanierungsfall

Xanten: Die Bundesstraße  57 ist ein Sanierungsfall
Die Fahrbahn der Bundesstraße 57 muss umfangreich saniert werden. Da sollen die Kanalanschlüsse zu den Häusern in Marienbaum gleich ebenfalls erneuert werden. FOTO: Armin Fischer
Xanten. Die Verwaltung informiert den Rat über Pläne von Straßen NRW, die Fahrbahn zwischen der Grünthal-Kreuzung und Marienbaum zu erneuern. Am APX soll's nächstes Jahr losgehen. In Marienbaum soll parallel der Kanal erneuert werden. Von Peter Kummer

Die B 57 wird in den kommenden Jahren zwischen Kreuzung Grünthal im Süden und Marienbaum abschnittweise saniert. Im nächsten Jahr ist vor allem zunächst der Teil nahe des Archäologischen Parks in Xanten an der Reihe, wo die Fahrbahn Unebenheiten und Risse aufweist. Ein Jahr später beginnt straßen.NRW in einem größer angelegten Projekt mit der Sanierung des Marienbaumer Teils der Bundesstraße zwischen der Reeser und der Labbecker Straße.

Die Stadtverwaltung spricht in dem Zusammenhang von einer "aufwendigen Sanierung in der Ortsdurchfahrt". Mit ganz erheblichen Verkehrsbehinderungen sei zu rechnen. Die Stadt kündigt in einer Information an den Rat schon mal an, "dass die B 57 während der Bauarbeiten für den Verkehr gesperrt" sein wird.

Die Stadt will die Straßensanierung nutzen, um zeitgleich mit diesen Bauarbeiten Kanalanschlüsse zu den Häusern erneuern lassen, um "Ressourcen zu sparen". Denn die Fahrbahndecke müsse ohnehin aufgerissen werden. Da die Anschlüsse aus unterschiedlichen Jahren stammen oder teilweise schon erneuert worden sind, betreffen diese Arbeiten nur einen Teil der Anwohner. Darum will die Stadt im Vorfeld die Anschlüsse überprüfen, an welchen Häusern gearbeitet werden muss. Manche Anschlüsse stammen noch aus den 50er Jahren, andere wurden erst um 1982 und 2000/2001 verlegt.

Darüber hinaus soll auch die Straßenbeleuchtung, die dann 50 Jahre alt sein wird und "sich in einem dementsprechenden Zustand" befindet, erneuert werden. "Es bestehen insbesondere Bedenken mit Blick auf die Standfestigkeit der großen, schweren Leuchtenmasten, den sogenannten Peitschenmasten", urteilt die Stadtverwaltung. Die veralteten Masten sollen gegen neue, moderne ausgetauscht werden. Gleiches gilt für die uneffizienten, stromfressenden Lampen. Stattdessen soll künftig energiesparendes und klimaschonendes LED-Licht die Straße ausleuchten. Bei den damit verbundenen Kosten hofft die Stadt auf eine 25-prozentige Förderung aus einem Bundesprogramm.

Die B 57 ist offiziell eine Hauptverkehrsstraße, was Auswirkungen hat auf die Höhe der Anliegerbeiträge hat. Für die Erneuerung der Fahrbahn fallen für die Hauseigentümer keine Beiträge an. "Dies gilt jedoch nicht für die Nebenanlagen", erläutert die Stadtverwaltung mit Blick auf Gehwege, Straßenbeleuchtung und Kanalnetz. Dafür liegen die Beitragssätze bei 80 Prozent. Alleine die Erneuerung der Beleuchtung soll, grob geschätzt, etwa 250.000 Euro kosten. Der Bundeszuschuss würde diesen Betrag mindern, heißt es.

Im Sommer 2018 werden die betroffenen Grundstückseigentümer über die Pläne und die zu erwartenden Kosten informiert. Die neuen Kanalanschlüsse kommen für Hausbesitzern günstiger, hofft die Stadt, da ein Teil der Arbeiten ja wegen der Fahrbahnsanierung ohnehin fällig sind.

Quelle: RP
 
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