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Unsere Woche
Die Ruhe nach dem Sturm

Xanten. Erst Tage nach den Unwettern, sozusagen in der Ruhe nach dem Sturm, wird so manchem bewusst, wie groß der Schaden wirklich ist. Und für viele wird gelten, was mir der Versicherungsvertreter in dieser Woche sagte: Es liegt keine Elementarversicherung vor. Warum auch: Ist doch immer noch gut gegangen. Bis jetzt eben. Nun werden sich Privatleute gut überlegen, welche Konsequenzen sie ziehen. War es nur ein Jahrhundertregen, der so schnell nicht wiederkommt? Oder müssen wir häufiger damit rechnen, dass das Wasser in die Keller läuft? Das gleiche machen auch die Kommunen, wie Rheinberg, Sonsbeck oder Xanten: Bilanz ziehen und schauen, wo man die Entwässerung verbessern kann. Je schneller, umso besser, denn der nächste Regen kommt bestimmt.

Nun bleibt es hoffentlich trocken, und die vielen Sommerfeste können beginnen. Des einen Freud', des anderen Leid: Da wird es auch öfters laut werden. Und wenn ein Standort wie Xanten so bleibt und erfolgreich ist, wird auch sehr oft laut, wie man nicht nur in Lüttingen beklagt. Wünschen wir dem Rat der Stadt ein glückliches Händchen, für den Ausgleich der Interessen zu sorgen.

Eindrucksvolle Ehrungen gab es in dieser Woche auch: Wie beim Rheinlandtaler für Alfred Melters, dem Preis für die Initiative des Verkehrssicherheitszentrums Rheinberg oder die Würdigung als Landesbester für Dachdecker Felix Meißner. Freuen wir uns mit den Geehrten und sehen es immer auch als Auszeichnung für die Region.

Trotz alledem - genießen Sie Ihr Wochenende!

DIRK.MOEWIUS@RHEINISCHE-POST.DE

Quelle: RP
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