| 16.04 Uhr

Xanten
Die Vorschläge der Architekten

Xanten.
Architekt Reiner Jungnitsch plant im Grunde drei Wohnhäuser, die wiederum in je zwei Wohneinheiten (und damit auch Giebel) unterteilt sind. Zwischen diesen Häusern wiederum sind zwei etwas anders gestaltete, kleinere Bauten vorgesehen. Nach außen ergibt sich somit eine Achtteiligkeit, die immer auf eine Breite von sechs Metern angelegt ist. Diese Kleinteiligkeit hat Jungnitsch dem so genannten Zimmermann-Plan entnommen. Die vor mehr als 30 Jahren aufgestellte "Planer-Bibel" für die historische Altstadt sieht gemäß der Parzelleneinteilung des Mittelalters genau diese Meter-Schritte vor. Ein Maß, so Jungnitsch, mit dem man zudem bestens planen könne. Fast ebenerdig sehen seine Pläne eine "Untergarage" mit 44 Stellflächen vor. In den Geschossen darüber gibt es jeweils zwei 60 Quadratmeter große Wohnungen, die wahlweise mit einem 15 Quadratmeter großen Wohnraum im mittleren Hausbereich verbunden werden können. Dadurch entstehen je Etage 60, 75 oder 135 Quadratmeter große Wohneinheiten, alle per Aufzug erreichbar.       Das Architekturbüro Seelen geht ebenfalls einen behindertengerechten Weg. Das Mehrgenerationenhaus soll oberhalb eines etwa auf dem heutigen Niveau angesiedelten Parkdecks entstehen. Anders als Jungnitsch ist zur Belichtung des Parkraums kein Durchbruch durch die Mauer vorgesehen. Drei Wohnungszugänge (mit Aufzug) sind in den Plänen enthalten. Die Pläne, so Jörg Seelen, sehen 20 Wohneinheiten vor. Wobei die jeweils mittleren als Maisonettwohnungen über zwei Etagen mit Schlafräumen im oberen Geschoss geführt werden. Im Obergeschoss hat Seelen Penthäuser mit großen Terrassen vorgesehen.
Quelle: RP
 
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