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Unsere Woche
Ein Berg voller Sorgen

Unsere Woche: Ein Berg voller Sorgen
FOTO: Fischer Armin
Xanten. Viele Annaberger sind unzufrieden. Sie wünschen sich mehr Entgegenkommen der Stadt.

Am Rheinberger Annaberg wächst die Unruhe. Die Menschen dort sind unzufrieden. Und das aus unterschiedlichen Gründen. Nachdem Hans-Jürgen Dion von der Nikolaus-Palm-Straße sein getrübtes Lebensgefühl in einem RP-Bericht geschildert, und die Schutzgemeinschaft Bergbaubetroffener (SGB) ihren Unmut über die Kanalsanierungen geäußert hatte, brachte SPD-Politikerin Claudia von Parzotka-Lipinski - auch sie wohnt am Annaberg - diese Themen in den Rat. Was ist nur los zwischen Alpener Straße und Bahnhofstraße, zwischen Autobahn und Bahnstrecke?

Wenn man mit den Menschen spricht, hört man immer das Gleiche: Warum informiert uns die Stadt nicht besser? Warum lädt der Bürgermeister nicht mal zu einem Informationsabend ein? Warum müssen wir uns um alles selbst kümmern? Warum erfahren wir bestimmte Dinge erst, wenn die Presse darüber berichtet? Anwohner der Messe Niederrhein haben eine Bürgerinitiative gegründet. Dort ist allerdings erst einmal Ruhe im Karton, weil das von der Messegesellschaft beauftragte Büro eine ganz neue Planung erarbeitet. Für Aufregung sorgten auch die zu erwartenden Anliegerbeiträge. Die Bürger verstehen nicht, warum der Bergbau nicht auch die Straßensanierung bezahlt, die wegen der gebrochenen Kanäle anstehen und aus dem Annaberg auch in den kommenden Jahren eine Dauerbaustelle machen.

Auch vergleichsweise kleine Themen wie eine mögliche Querungshilfe auf der Römerstraße beschäftigen die Annaberger, und sie wünschen sich Informationen dazu. Lärmschutz, das neue Baugebiet - man könnte über viele Dinge sprechen. Es werde immer viel von Bürgernähe geredet, aber praktiziert werde sie in Rheinberg nicht - so hat ein Annaberger das Problem benannt. Er bekam viel Zustimmung für seine Einschätzung.

In diesem Sinne: Schönes Wochenende im goldenen Oktober!

uwe.plien@rheinische-post.de

Quelle: RP
 
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