| 00.00 Uhr

Xanten
Ein Erstlingsroman voller Emotionen

Xanten: Ein Erstlingsroman voller Emotionen
Autor Arndt Oldenburg mit seinem Buch "Ein Leben lang..." FOTO: Fotowest
Xanten. "Ein Leben lang . . ." ist der Titel des Buches, das der Xantener Arndt Oldenburg in seiner Freizeit geschrieben hat. Von Rita Hansen

"Glaube an dich und mache das, was dir Spaß macht." Das hat Arndt Oldenburg bereits als Fünftklässler von Klassenlehrer Dr. Ulrich Bornemann mit auf den Weg gegeben bekommen. Geschichten verfassen gehört seit jeher zu den Dingen, die dem Xantener Freude bereiten. "Ich schreibe, seit ich schreiben kann", berichtet er.

"Irgendwann musst du das mal veröffentlichen", hatte sein Vater ihm immer wieder geraten. Wenigstens ein Buch von seinem Sohn wolle er einmal in seinen Händen halten. Diesen Wunsch hat Arndt Oldenburg seinem Vater jetzt mit "Ein Leben lang ..." erfüllt. Es ist ein Roman, dessen Grundlage der 47-Jährige vor knapp 30 Jahren schrieb. In dem Alter ist auch der Ich-Erzähler zu Beginn der Handlung. Ein Schelm, wer autobiografische Züge darin sucht. "Ich habe eine rege Fantasie", wehrt der Autor schmunzelnd ab.

Ursprünglich sollten nur rund zehn Exemplare des Romans für die Familie gedruckt werden. Damit ihm kein Verleger in seine Geschichte reinredet, entschied sich der in Uedemerbruch aufgewachsene Oldenburg für die Verlegung seines Skriptes über "Books on Demand". Die Resonanz, die diese ersten zehn Exemplare lostraten, überrollte ihn förmlich. Kaum war das Buch erhältlich, gingen erste Bestellungen ein. Schnell hatte das Buch den geplant engen Familienkreis verlassen, verbreitete sich in Arndt Oldenburgs Umfeld. Seine Söhne hingegen können mit der gefühlvollen Liebesgeschichte wenig anfangen, berichtet der dreifache Vater lachend. In "Ein Leben lang ..." blickt Ich-Erzähler Tom als alter Mann auf sein Leben zurück. Ein Leben, das in jeder Form durch die eine ganz große Liebe bestimmt wurde. Gute Zeiten werden von der persönlichen Hölle abgelöst, Trauer verdrängt statt verarbeitet. Erst der Tod des besten Freundes führt Tom zurück in die Heimat und zur Lösung aller offenen Fragen.

Ein Roman voller Emotionen, der die Entwicklung eines jungen Mannes beschreibt. Geschrieben von einem, der am gleichen Tag wie Goethe Geburtstag hat. "Meine Oma sagte früher immer: Mach´ was draus", wenn mein Geburtsdatum Thema war", erinnert sich Arndt Oldenburg.

Seine Großeltern sind ebensolche Ankerpunkte in seinem Leben wie die Eltern. Wen wundert es da, dass auch der Großvater den Verkaufsleiter und Werbefachmann zu einer seiner Geschichte inspiriert hat. Die schlummert derweil allerdings noch unbearbeitet in der Schublade.

Auch wenn Arndt Oldenburg mit dem Roman sein Erstlingswerk veröffentlicht hat, bleibt das Schreiben für ihn doch vor allen Dingen Entspannung und Freizeitbeschäftigung.

Quelle: RP
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

Xanten: Ein Erstlingsroman voller Emotionen


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.