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Xanten
Eine schöne Bescherung in Xanten

Xanten: Eine schöne Bescherung in Xanten
Das Moderatoren-Team Susanne Wieseler und Thomas Aydintan nahm das Publikum vor Ort und an den Bildschirmen mit auf eine vorweihnachtliche Reise. FOTO: Olaf Ostermann
Xanten. Die WDR-Reihe in der Adventszeit startete mit einer Live-Übertragung aus der Domstadt. Von Sabine Hannemann

Mit Spannung beobachteten die Xantener das WDR-Team, das bereits am Samstag auf dem Weihnachtmarkt mit den ersten Vorbereitungen zur Live-Übertragung der bekannten Sendung "Schöne Bescherung" startete. Gleich mehrere Übertragungswagen standen auf dem Markt, die Bühne verwandelte sich mit Lichtern und Tannenbäumen in einen adventlichen geschmückten Ort, auf dem sowohl regionale wie überregionale Künstlerinnen und Künstler und gut gelaunte Talkgäste am Sonntagnachmittag für eine schöne Bescherung sorgten. Bereits zum zweiten Mal war das WDR-Team in Xanten. Vor mehr als 15 Jahren war Xanten schon mal Austragungsort. "Wir haben uns nochmals für Xanten entschieden", erzählte Aufnahmeleiterin Ursula Cadera-Moik. Bereits seit dem Sommer liefen ersten Planungen. "Wir sind so toll von den Xantener unterstützt und versorgt worden", lobte sie.

Am Samstag wurden unter anderem Technik, Licht inklusive Kranpodest aufgebaut. Allein diese Vorbereitungsphase sorgte für Arbeit von rund 50 Personen. Am Sonntag folgten dann Licht- und Stellproben sowie die alles entscheidende Generalprobe. Sie war ganz genau im Zeitplan und sorgte für erste Entspannung. "Wir sind auf den Punkt genau", meldete Redaktionsleiter Lothar Mattner. "Mit unserer Sendung erreichen wir draußen an den Bildschirmen 300.000 bis 600.000 Zuschauer", sagt Mattner weiter. Ein buntes Potpourri aus Musik und Talk, Plaudereien mit Gästen, Einspieler vom Xantener Weihnachtsmarkt bestimmten die einstündige Übertragung, bei der sich Xanten im glitzernden Gewand vor der Kulisse des Doms zeigte. Schon früh bildete sich eine Menschentraube vor der Bühne. "Wir sind extra aus Bocholt angereist", erzählte ein Besucher. Sylvia Acker stand mit der Familie in vorderster Reihe, um die schöne Bescherung "in echt" zu erleben. Dass Xanten den Auftakt zu weiteren adventlichen Sendungen macht, fand die Issumerin richtig, weil der Xantener Hüttenzauber noch viel Handwerkliches zu bieten hat. "Einfach super gemacht", sagt sie. Alle Vorfreude zahlte sich aus, als es dann endlich losging. "Wo treffen sich Südsee und Römer?", fragten die Moderatoren Susanne Wieseler und Thomas Aydintan. Schnell kam die Rede auf Xantens Besonderheiten wie eben Nord- und Südsee, die Wildgänse auf der Bislicher Insel oder aber Leckereien wie dem Niederrhein-Döner. Gleich zwei Xanten-Botschafter, nämlich Fernsehjournalistin und Autorin Anne Gesthuysen sowie Altbürgermeister Alfred Melters, kamen in der Sendung zu Wort, und erklärten den Zuschauern zuhause, was den Niederrhein, aber auch die Domstadt ausmacht. Der Niederrhein sei lebensbegleitend, so die Veenerin Gesthuysen. Der radelnde Alfred Melters erklärte Xanten kurzerhand zum Mittelpunkt der Welt, "wenn man den Globus richtig hält." Humorvoll erzählte er von lokalen Eigenheiten wie das Platt Sprechen und die Karnevalsfestivitäten. Musikalisch verwöhnten die niederländische Hermes House Band wie auch Julia Becker mit Band. Das Bläserensemble Niederrhein Brass aus Moers spielte, die A-capella-Gruppe Maybebop begeisterte ebenso wie auch die jazzigen Talking Horns und die Slavonics.

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Über die WDR-Homepage www.wdr.de ist der Beitrag in der Mediathek nochmals zu sehen. Die nächste Live-Übertragung folgt schon am nächsten Sonntag, 6. Dezember. Diese zweite Folge wird aus Herten-Westerholt gesendet.

Quelle: RP
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