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Xanten
Ergreifende Musikshow mit High Fidelity

Xanten: Ergreifende Musikshow mit High Fidelity
Die Sängerinnen und Sänger von High Fidelity hatten wie das ganze Orchester viel Spaß beim Konzert in Wardt. Die Show war der gelungene Abschluss der Open-Air-Reihe an der Südsee. FOTO: Armin Fischer
Xanten. Toller Finalabend der Open-Air-Abende im Strandbad Wardt. Mit "Music" von John Miles endet der Konzertreigen. Von Hildegard van Hüüt

Auf die große Bühne am Rande der Liegefläche des Xantener Strandbads fielen die letzten Sonnenstrahlen, als Sänger Tim das Publikum mit den Worten "Guten Abend, Xanten! Habt ihr Bock?" begrüßte. Klar, das Publikum hatte Bock auf die 25 Songs, die das Orchester aus seinem beinahe hundert Titel umfassenden Repertoire ausgewählt hatte. Dass es "Meilensteine" der Musik werden sollten, also Musikstücke, die den Zuhörern als besonders beliebte Songs bekannt waren, trug zur allgemeinen Freude bei.

"Wir haben eine Auswahl von Liedern zusammengestellt, von denen wir uns erhoffen, dass sie euch so richtig gut gefallen." Das waren die Worte des Sängers Connor, nachdem das Ensemble seine ersten Songs gespielt hatte. Noch weiter ins Detail ging er, als er auf die Neuzugänge in der Band zu sprechen kam: "Wir haben uns die Frage gestellt, mit welchen Liedern wir unsere Neuen beglücken können, damit sie euch beglücken." Für den Sänger Tim war die Wahl auf "Let me entertain you", im Original von Robbie Williams gesungen, gefallen, die neue Sängerin Johanna kam mit dem Song "I've got the Music in me" von Kikki De erstmalig als Solosängerin auf die Bühne. Die beiden neuen Musiker wurden ihrer Aufgaben als "Eisbrecher" vollends gerecht. Auch die Keyboarder Tom und Philipp durften sich über ihren ersten Auftritt freuen.

Wie genau High Fidelity den Geschmack der Zuhörer getroffen hatte, zeigte nicht nur die tolle Atmosphäre, die die Gäste mit dezentem, aber textsicherem Mitsingen, mit schwingenden Tanzbewegungen und langanhaltendem Beifall nach allen Songs erzeugte. Lieder wie "Time of my Life", "Englishman in New York" and "Relight my Fire" ließen die Herzen der vielen Gäste höher schlagen und führten zu freudigen Ah- und Oh-Rufen. Wie aus einer anderen, eben einer neueren Zeitepoche entliehen, erklang da Silbermonds "Symphonie" am Ende der ersten Hälfte. Ein absolutes Highlight in der zweiten Hälfte war Michael Jacksons "Earth Song", und John Miles' "Music" bildete den wirklich krönenden Abschluss. Die vielen Besucher, die sich zum Ende hin immer mehr der Bühne genähert und auch zu tanzen begonnen hatten, waren sich einig: "Das Konzert war Klasse." Angelika Langenberg erzählte, dass ihr bereits ein früheres High-Fidelity-Konzert in Xanten vor sechs Jahren s sehr gut gefallen hatte. "Mein Mann und ich sind auch schon zu einem Open-Air-Konzert in Kleve gefahren, und ein Weihnachtskonzert haben wir uns auch schon angesehen." "Die Musik ist einfach toll!" fügte sie hinzu. Hannah Cuppok und Mutter Melanie gehörten zu den glücklichen Gewinnern der Karten, die sie sich durch einen Anruf bei der Rheinischen Post hatten sichern können. "Ich finde das Konzert toll!", gab Hannah zu verstehen, und bedauerte, dass nur wenige Jugendliche gekommen seien. Carina Fierek plauderte lustig drauflos. Sie sei mit einigen der Musiker gemeinsam zur Schule, dem Friedrich-Spee-Gymnasium in Geldern, gegangen, und sie habe auch schon mehrere Konzerte besucht. "Sehr schnell konnte ich meinen Freund Jan davon überzeugen, dass sich der heutige Konzertbesuch lohne", freute sie sich.

Aus Geldern und Umgebung kommt der Großteil der vielen Musikerinnen und Musiker, von denen jetzt immerhin 30 gemeinsam auf der Bühne standen. Zusammen hatten sie in jungen Jahren die Kreismusikschule besucht und waren in das Vorgängerprojekt "Electric Sound Orchestra" (ESO) eingestiegen. Im Jahre 2003 taten sich die vielen talentierten Musikerinnen und Musiker als High Fidelity zusammen. Mittlerweile wohnen viele der Musikerinnen und Musiker nicht mehr in Geldern, sondern sie kommen aus Städten wie Düsseldorf, Köln und Nimwegen zu den mindestens ein Mal im Monat stattfindenden Proben sowie zu den Konzerten, von denen es drei bis vier pro Jahr gibt.

Quelle: RP
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