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Unsere Woche
Festivalvielfalt bereichert das Kulturleben in der Region

Musik und Kunst: "MAP" 2014 in Rheinberg
Musik und Kunst: "MAP" 2014 in Rheinberg FOTO: Olaf Ostermann
Xanten. Das war durchaus ein gelungener Start für die Xantener Sommermusik. Lassen wir mal Randereignisse außen vorn, ist das Echo überwiegend positiv. Die Konzerte im Ostwallpark machten den Besuchern Spaß und sicherlich Lust auf mehr. Freuen wir uns also auf einen neuen Anlauf im nächsten Jahr, bei dem sich dann vielleicht auch noch mehr auswärtige Gäste angesprochen fühlen. Von Dirk Möwius

Überhaupt bilden die Festivals immer mehr einen wichtigen Rahmen für das Kulturleben in der Region. Was die jungen Pianisten derzeit in Xanten und Sonsbeck zeigen, ist beeindruckend. Das beliebte MAP rückt näher, bald gibt s auch wieder bei Rock am Dyck ordentlich was auf die Ohren. Bleiben wir bei unserem Lieblingsdauerthema: Schade, dass dabei nichts für die wunderschöne Spielstätte in Birten abfällt. Dort im Amphitheater zum Beispiel für einen Abend einen Flügel aufzubauen, müsste doch zu schaffen sein.

Auch wenn Thomas Görtz deutlich macht, warum er den Einfluss der Stadt in Gesellschaften wie FZX oder TIX für wichtig hält, bleiben wir bei unserer Auffassung: Das müsste über Aufsichtsgremien möglich sein, dafür muss man nicht die Geschäfte führen. Und wenn Geschäftsführerposten nur pro forma sind und andere die eigentliche Arbeit erledigen, sind sie überflüssig wie der sprichwörtliche Kropf und gehören abgeschafft. Bürgermeister zu sein ist Aufgabe genug.

Spätestens Dienstag wissen wir, wie viele Bürgermeisterkandidaten in Rheinberg nun wirklich ins Rennen gehen. Dann kann der Wahlkampf endgültig scharf geschaltet werden. Damit die Wähler sich ein persönliches Bild von den Kandidaten machen können, wird die Rheinische Post sie wie schon im vergangenen Jahr in Alpen, Sonsbeck und Xanten an einen Tisch holen und coram publico vorstellen.

32 Cent bekommen Bauern wie Johannes Paaßen aus Veen aktuell für einen Liter Milch. Natürlich gibt keiner von uns gern mehr Geld aus als er unbedingt muss, aber es gibt Entwicklungen, die einen doch schlucken lassen. Stimmt es tatsächlich, dass uns trotz aller Kochsendungen und Verkaufsrekorde für Kochbücher die Qualität unserer Lebensmittel egal ist, wenn sie nur billig sind? Ist uns der Liter Öl für den Motor wirklich mehr wert als das hochwertige Öl für den Salat? Wir sollten alle unser Einkaufsverhalten überprüfen und uns bewusstmachen, was dahinter steckt.

Trotz alledem - genießen Sie Ihr Wochenende!

Quelle: RP
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