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Xanten
Förderschule: Görtz rechtfertigt sich bei der CDU

Xanten. Es gab Redebedarf bei der CDU. Und zwar reichlich. So wollten einige Mitglieder von Bürgermeister Thomas Görtz wissen, wie es zu der Entscheidung "Verkauf Förderschule" gekommen ist. Bekanntlich erhielt die B & K Wohnbau GmbH in Wesel mit ihren vier modernen Wohnkomplexen, in denen zu 100 Prozent sozial geförderter Wohnraum entwickelt werden soll, den Zuschlag für das rund 3400 Quadratmeter große Gelände zwischen Johannes-Janßen- und Josef-Steiner-Straße.

Görtz stellte sich den Fragen und gab gleich zu Beginn zu: "Das Verfahren war Neuland für uns. Wir werden daraus lernen." Warum am Dienstagabend B & K den Zuschlag bekommen habe, hänge, so Görtz, von mehreren Faktoren ab. Zum einen habe das Konzept eine höhere Punktzahl von der Bewertungskommission, bestehend aus Mitgliedern der Verwaltung, bekommen. Zum anderen habe sicherlich auch das neu vorgestellte Handlungskonzept Wohnen bei der Entscheidung eine Rolle gespielt. "Wir müssen nicht immer nur über sozialen Wohnungsbau reden, wir müssen jetzt auch einmal klotzen. Es handelt sich hier nicht mehr um eine Randgruppe. 50 Prozent der Xantener Bevölkerung sind berechtigt. Das ist jeder Zweite. Das sind Menschen wie du und ich", sagte Görtz.

Dass das nicht die Meinung aller Christdemokraten ist, bekräftigte auch Fraktionsvorsitzender Pankraz Gasseling: "Beide Konzepte sind sehr gut, dann stimmt man irgendwann ab und kommt zu einer Mehrheitsentscheidung."

(jul)
 
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