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Xanten
Fotografierfreudige Xantener

Xanten. Grischa Schmitz ist mehr als zufrieden mit seiner Ausbeute. Die Speicherkarte im Fotoapparat ist gut gefüllt mit Bildern von Menschen, die sich an seinem Zelt auf dem Marktplatz haben ablichten lassen. Sechs Tage lang hat der gebürtige Xantener und Wahlberliner die Passanten eingeladen, sich fotografieren zu lassen und so Teil einer Kunstausstellung über das lebendige Xanten zu werden. "Die Resonanz war super", fasste er gestern am letzten Tag zusammen.

Weit über 200 Männer, Frauen, Jugendliche und Kinder stellten sich vor die Kamera und fotografierten sich selbst per Fernauslöser. Einzelhändler kamen vorbei und posierten in ihrer Arbeitsmontur wie zum Beispiel mit einer Konditormütze, Nachtwächter Sommer schlüpfte schnell in seine Verkleidung, eine Frau fuchtelte mit dem gerade erst erworbenen Staubwedel vor der Linse herum. Sogar ein schon ergrauter Hund stellte sich in Positur. Das Pärchen, das ihn an der Leine führte, stammte zwar nicht aus Xanten, dafür aber der Vierbeiner. Darum war es keine Frage, dass er ebenfalls fotografiert wurde.

Das Resultat der Fotosession ist ab 13. November im Drei-Giebel-Haus zu sehen, wenn die Bilder dort von zwei Beamern an die Wand projiziert werden. Die Ausstellung dauert bis zum 24. Dezember.

(pek)
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