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Xanten
Freiwillige räumen in Marienbaum gründlich auf

Xanten. Überall auf den Straßen in Marienbaum sah man am Samstag kleine Gruppen mit Zangen und Müllbeuteln bewaffnet, um von rücksichtlosen Zeitgenossen in der Natur entsorgten Müll aufzusammeln. Insgesamt zwölf freiwillige Helfer, darunter auch Kinder, versammelten sich um 9.30 Uhr bis 13 Uhr am Dorfplatz um die Stadt wieder auf Vordermann zu bringen. Geleitet wurde die Aktion von Dietmar Kisters vom 350 Personen starken Heimat- und Bürgerverein. "Leider sind es noch nicht genug, denn zwölf von 2000 Einwohnern sind zu wenig", sagte Kisters. Von Marvin Rother

Die Hauptstraße sei die schlimmste Stelle im Ort, da die Autofahrer dort einfach den Müll aus dem Fenster werfen. Doch warum räumen die Helfer den Müll fremder Leute weg? "Bei mir ist es drinnen schön, also soll auch die Stadt schön sein", sagte eine Helferin. Der Stellvertreter im Kirchenvorstand, Davy Smolarczyk, half auch tatkräftig mit an, um damit auch ein Vorbild zu sein. Er wohnt seit 2008 in Marienbaum und seit 2009 hilft er bei Aktivitäten im und ums Dorf mit. Wenn er sieht, dass jemand Müll auf die Straße wirft, macht er die Person darauf aufmerksam, um mit ihm ins Gespräch zu kommen.

Die umliegenden Kindergärten und Grundschulen in dem Dorf machen bei der Aktion mit, damit die Kinder auch lernen, wie man damit umgehen soll. Für die Aktion Dorfputz hat der DBX einen Container und Zangen zur Verfügung gestellt. "Seit Zehn Jahren läuft die Aktion schon und es wird immer weniger Müll", sagt Kisters. Insgesamt wurden 15 Säcke gefüllt.

Quelle: RP
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