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Sonsbeck
Fußball-Party bei der Feuerwehr

Sonsbeck. Löschzug Hamb freute sich über ein volles "Stadion". Programm für Kinder. Von Rita Hansen

Sie sind schnell, das haben die Männer der Freiwilligen Feuerwehr im Löschzug Hamb in der Vergangenheit häufig wieder bewiesen. Dass sie auch reaktionsstark sind, präsentierten sie jetzt eher ungewollt bei den Party-Aufbauarbeiten fürs Feuerwehr-Familienfest. Als heftige Windböen drohten, die Pavillons während des Aufbaus abheben zu lassen, hängten sich die Helfer blitzschnell an die Wände, um die Pavillons am Boden zu halten. Abheben erwünscht war zu späterer Stunde, als DJ Lulu die Gäste bei der Party mit seinen Songs auf die Tanzfläche holte.

Längst kommen die Gäste nicht nur aus Hamb, sondern auch aus der Umgebung. "Das Familienfest der Feuerwehr in Hamb ist ein Anlaufpunkt, zu dem man gerne hinkommt. Nicht nur um die Freiwillige Feuerwehr zu unterstützen, sondern auch, um einfach toll zu feiern", sagte einer der Gäste.

Sand-Container, Hüpfburg und Bastelangebote boten wie immer ein breites Beschäftigungsfeld für die Kinder. Zeit, die (nicht nur) Eltern zu einem gemütlichen Plausch am Stehtisch nutzen konnten. Traditionell gab es auch in diesem Jahr ein Tipp-Spiel. Es galt zu schätzen, mit wie vielen Stichen das Sonsbecker Wappen nebst dem Schriftzug Feuerwehr Sonsbeck, Löschzug Hamb auf ein Poloshirt gestickt worden war. Um es den Teilnehmern etwas einfacher zu machen, hatten die Organisatoren die Stichanzahl zwischen 10.000 und 15.000 Stichen eingegrenzt.

Annegret Wienen schätze 11.750 Stiche und hat damit gewonnen. Sie lag nur 165 Zähler neben der richtigen Anzahl von 11.915 Stichen. Somit kann sie sich auf den Hauptpreis, eine Übernachtung mit Halbpension in Winterberg, freuen. Gefreut haben sich am Ende des Fußball-Elfmeter-Krimis auch alle EM-Gucker. Der Jubel rollte in Wellen von der Feuerwehrhalle durch den Pavillon bis vor zur Kasse. Parallel zur Liveübertragung des Sieges über Italien in der voll besetzten Halle des Gerätehauses behalfen sich die Helfer mit Tablets, auf denen Tore zeitverzögert ins Netz gingen. Damit niemand vor Spannung an den Fingernägeln knabbern musste, sorgte die Grill-Crew um Hubert Neul für Nervennahrung. Nach dem "Rudelgucken" ging es hinaus auf die Tanzfläche. Dort legte DJ Lulu so auf, dass die vor Spannung verkrampften Glieder wieder lockergetanzt werden konnten.

Quelle: RP
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