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Sonsbeck
Geflügelhof in dritter Generation

Sonsbeck: Geflügelhof in dritter Generation
Der Geflügelhof Ingenbleek & Schattmann ist seit 50 Jahren auf den Märkten in der Region unterwegs. (V. l.): Angelika und Johannes Schattmann, Angelika Langenberg, Michael und Karla Ingenbleek. FOTO: Olaf ostermann
Sonsbeck. 13 Märkte beschickt das Unternehmen Ingenbleek-Schattmann. Die ganze Familie ist dabei involviert. Von Rita Hansen

Bereits in der dritten Generation arbeitet man im Geflügelbetrieb Ingenbleek-Schattmann Hand in Hand. Schon Gertrud Hoogen, die Großmutter der heutigen Inhaber, fuhr mit Eiern und Geflügel zum Markt nach Krefeld. Vater Gerd baute mit seinen beiden Brüdern gemeinschaftlich das erste Unternehmen auf. Als die nächste Generation hinzukam, ging man einvernehmlich in eigenständige Betriebe über.

In diesem Jahr feiert das Familienunternehmen Ingenbleek-Schattmann gleich mehrere Jubiläen. Seit 50 Jahren steht einmal wöchentlich das Marktgespann in Krefeld. Den Xantener Markt beschickt man bereits 25 Jahre mit Geflügelfleisch. In Sonsbeck steht der Wagen seit 20 Jahren auf dem Wochenmarkt. Das ist jedoch nur ein kleiner Teil der 13 Märkte, die allwöchentlich angefahren werden. Am Firmen-Grundprinzip hat sich in all den Jahren nichts geändert. "Eigene Haltung, eigene Schlachtung" lautet das Credo, nach dem gearbeitet wird. Im Verhältnis zu anderen Viehbetrieben sei ihr Unternehmen mit 2000 Puten sowie 2000 Legehennen in Achterhoek übersichtlich. "Wir kennen unsere Tiere", erklären die Geschwister Michael Ingenbleek und Angelika Schattmann, die den Betrieb von den Eltern Karla (69) und Gerd (80) Ingenbleek übernommen haben. Was nicht bedeutet, dass die Senioren sich zur Ruhe gesetzt hätten. Nach wie vor sind sie im Betrieb aktiv und unterstützen die Nachfolger. So wie auch deren Familien hinter ihnen stehen. "Ohne den Familienzusammenhalt wäre das alles gar nicht machbar", sind sich die 47-Jährige und ihr drei Jahre älterer Bruder einig.

Während Michael Ingenbleek lieber die landwirtschaftlichen Fäden im Hintergrund zieht, ist seine Schwester, gemeinsam mit den fünf langjährigen Mitarbeiterinnen, als gelernte Fleischereifachverkäuferin die Frau an der Kundenfront. Diese Damen kennen nicht nur den Geschmack der zahlreichen Stammkunden, sie liefern zu der Ware gleich noch Rezeptideen hinzu. "Das kann ich nicht", gibt Michael Ingenbleek lachend zu. Er sei derjenige, der alle anderen Fakten rund um die Puten, Legehennen oder das Futter liefern könne.

Seit fünf Jahren jedoch fährt auch er mit einem Gespann zum Markt, um die Kundenbindung nicht zu verlieren. "Die Kunden sind bei uns im wahrsten Sinne gut bedient", erklären die Geschwister. "Wir haben ein breit aufgestelltes Sortiment mit einer großen Vielfalt an Grillfleisch", berichtet Angelika Schattmann.

Hinter der Ware in der Auslage steckt viel Arbeit, vom Futteranbau bis zu den Kilometern auf der Straße. Dinge, die der Kunde gar nicht sieht, die aber ihren Preis haben. "Dafür weiß der Kunde bei uns, woher sein Fleisch kommt und was drinsteckt."

Quelle: RP
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