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Xanten
Gesperrte Wege sorgen für Unmut

Xanten. Ein Anlieger möchte kleinen Durchlass im Nordwall. Das ist aber zu teuer.

Alwin Laux stellte gestern Morgen einen Gestattungsantrag bei der Stadt. Er bat, Bürgermeister Thomas Görtz, den Technischen Beigeordneten Niklas Franke und Harald Rodiek als Chef des Dienstleistungsbetriebes (BBX) um einen Durchlass von 50 Zentimetern im Bereich des Nordwalls.

"In Zeiten, in denen in den Bereichen Kriemhild- und Brunhildstraße zum Nordwall hin keine Bauarbeiten durchgeführt werden, sollte ein Fußgängerübergang wie auch am Südwall den Anliegern erlaubt sein", schreibt Laux und ergänzt: "Der überwiegende Teil der Anlieger ist über 60 Jahre alt."

Zum Hintergrund: Seit Montag haben die Arbeiten im Nordwall, im sogenannten zweiten Bauabschnitt des neuen Kurparks begonnen. In dem Zusammenhang ist es erforderlich, so die Stadt, die Wegeverbindungen, die vom Wohngebiet Antonius-, Kriemhild-, Gunter- und Brundhildstraße durch den Nordwall in die Kernstadt verlaufen, zu sperren.

Das sagte gestern Nachmittag auch Niklas Franke dem Antragsteller. "Wir haben uns bereits im Vorfeld Gedanken gemacht, wie wir die Auswirkungen auf Anlieger möglichst gering halten können und ob Fußwege durch den Nordwall aufrechterhalten werden können. Leider ist eine Fußgängerquerung mitten in der Baustelle allein aus Verkehrssicherungsgründen nicht möglich."

Ferner führte Franke aus, dass ein gesonderter, durch Bauzäune abgesperrter Weg, die Arbeiten der ausführenden Firma erheblich behindern und Mehraufwendungen hervorrufen würden. "Aus dem Grund haben wir von der letztgenannten Möglichkeit Abstand genommen", so Franke. Er weist auf die anderen Wege hin, um in die Innenstadt zu gelangen - über den Eingangsbereich des APX-Haupteingangs und über das Klever Tor.

(jul)
 
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