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Sonsbeck
Glasfaser: Die Netzbauer hinterlassen Spuren

Sonsbeck. Der Rat machte es in seiner jüngsten Sitzung kurz und sachlich. Großartige Debatten gab es nicht. Dafür war die Tagesordnung auch zu kurz. So blieb es weitgehend bei Anfragen und Anregungen. Christa Weidinger (SPD) bat darum, den Bereich um die Gommansche Mühle ausreichend auszuleuchten. "Ist bereits geschehen, zumindest an einer Seite", so die Antwort von Georg Tigler vom Fachbereich Bauen. Renate Heursen-Janßen (FDP) bemängelte einmal mehr die maroden Radwege: "Buckelpiste Hochstraße". Da habe man im Rathaus ein Auge drauf. Ein Mitarbeiter wandere zur Zeit ohnehin regelmäßig durch die Gemeinde, Schäden zu notieren, die die Glasfaser-Verkabelung mit sich bringe, so Bürgermeister Heiko Schmidt: "Es war abzusehen, dass die Deutsche Glasfaser recht grob durch unsere Infrastruktur geht.

" Ralf van Stephaudt (FDP) fand, dass das Umfeld der Unterkunft für Asylsuchende "schandalig aussieht". Manfred van Rennings sagte, dass man die Hausmeister regelmäßig dazu anhalte, das Umfeld sauber zu halten. Aber die Bewohner zur Ordnung zwingen oder ihnen mit Kürzung der Hartz-IV-Zuwendungen drohen, könne die Gemeinde nicht.

(jas)
 
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