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Xanten
Görtz: Lösungen für Schulbus Marienbaum möglich

Xanten. Die Berichterstattung der RP über den "Schulbus Marienbaum" nahm die Verwaltung gestern zum Anlass, zum Thema Stellung zu nehmen. Die BBX-Fraktion hatte angesichts der vom DBX angekündigten Aufkündigung des "Schlüsseldienst"-Vertrags mir dem Förderverein der Grundschule davor gewarnt, dass dann die Mittel für den ehrenamtlichen Schulbus fehlen. Zudem forderte sie die Behandlung des Themas in den politischen Gremien. Bürgermeister Thomas Görtz: "Der DBX wird einen neuen Mitarbeiter einstellen, der im Umfang einer halben Stelle sowohl am Hauptstandort in Xanten als auch im künftigen Teilstandort Marienbaum die Aufgaben eines Schulhausmeisters übernimmt. Von Dirk Möwius

Die Einstellung und Auswahl wurde in Abstimmung mit der Schule getroffen. Der vereinbarte Stundenumfang stellt für beide Schulstandorte eine Verbesserung dar. Die bisherigen - im Übrigen entgeltlichen und nicht "ehrenamtlichen" - Arbeitsverhältnisse im so genannten Schließdienst mit einem reduzierten Stunden- und Aufgabenumfang sind zum 31. Dezember zuerst für die Schule Vynen nebst Turnhalle und nunmehr auch perspektivisch für Marienbaum auslaufend.

" Der Verwaltung sei "sehr wohl" bewusst, dass der durch den Förderverein eingesetzte Bus damals ausschlaggebend für die Einhaltung der erforderlichen Klassenstärke und damit für den Fortbestand der Schule war. Deshalb habe nicht nur die Stadt, sondern auch die Sozialstiftung oftmals finanzielle Schützenhilfe geleistet. Als "Dauermodell" sei auch seitens des Fördervereins der Buseinsatz nie geplant gewesen. Eine Kündigung würde zudem nicht unmittelbar, sondern erst nach diesem Schuljahr wirksam.

Die Stadt habe dem Förderverein in Aussicht gestellt, gemeinsam nach alternativen Finanzierungsmodellen zu suchen. Die Verwaltung stehe, gemeinsam mit dem Schulleiter, für Gespräche bereit. Leider liegen weder der Schulleitung noch der Stadt aktuelle Angaben zu Zahl und Herkunft der beförderten Kinder vor. Nach Auslaufen der ehrenamtlichen Busbeförderung gelten dann die Regelungen wie für alle anderen Schüler aus Xanten und den umliegenden Kommunen auch.

Görtz: "Keinesfalls trifft es zu, dass mit Beendigung des ehrenamtlichen Busdienstes 12 bis 14 Schulkinder plötzlich ,auf der Straße stehen würden', wie von der BBX suggeriert. Für einige der Kinder bestünde auch die Möglichkeit zur Nutzung der normalen Buslinien und des kostengünstigen "Schokotickets". Sollten Eltern ihre Kinder, wie auch häufig an anderen Schulen praktiziert, selbst zur Schule fahren, würde die Stadt auf Antrag Fahrtkosten nach der Schülerfahrkostenverordnung erstatten.

Quelle: RP
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