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Xanten
Hein Driessens Werke im Rathaus

Xanten. Die Ausstellung heißt "Impressionen einer Landschaft am Niederrhein". Von Dirk Möwius

Der Niederrhein ist sein Zuhause, auch wenn er genauso gern in seiner zweiten Heimat auf Mallorca weilt: Hein Driessen aus Emmerich. Unter dem Titel "Impressionen einer Landschaft am Niederrhein" werden seine Arbeiten in den nächsten Wochen im Xantener Rathaus zu sehen sein. Die Vernissage ist am Sonntag 21. Juni, um 11 Uhr. Die Grußworte zur Eröffnung der Ausstellung spricht Bürgermeister Thomas Görtz. Die Laudatio auf Hein Driessen hält Altbürgermeister Alfred Melters, der übrigens wie der Künstler aus Emmerich stammt und ehemaliger Schulkollege Driessens ist.

In Xanten hat man seine Kunst ständig vor Augen. Vor 60 Jahren entstand Driessens großes Mosaik "Siegfried tötet den Drachen" am Marktplatz. Die Stadt möchte das Kunstwerk an der Wand des Stadtcafés jetzt unter Denkmalschutz stellen lassen.

Pastell, Rötel, Aquarell oder Öl - Farbe oder schwarz-weiß: Driessen bedient sich verschiedener Techniken und Ausdrucksformen, bleibt dabei immer er selbst. Viele Jahre hatte sich Driessen Mallorca als zweite Heimat auserkoren. Sich selbst bezeichnete er gerne als Pendler mit einem "festen Standbein" am Niederrhein und einem "zauberhaften Spielbein" dort. Viele Zeichnungen, Aquarelle und Ölgemälde sind aus beiden Welten entstanden. "Die Natur ist viel zu schön, um sie nicht abbildhaft wiederzugeben", so Hein Driessen. Seit 2013 lebt und arbeitet er, von sporadischen Aufenthalten in Cala Figuera abgesehen, ganzjährig in seiner Heimatstadt Emmerich am Niederrhein.

Geboren wurde Driessen am 2. Oktober 1932. Er hat an der Hochschule für bildende Kunst in Essen (Folkwang) und an der Werkkunstschule Düsseldorf seine handwerkliche und künstlerische Ausbildung erfahren. 1955 wurde er mit dem Bundespreis der Werkschulen ausgezeichnet und am Niederrhein populär. 1996 reiste er auf der Gorch Fock und fertigte dort Fotos, Zeichnungen und Aquarelle. An mehreren Büchern von Hanns Dieter Hüsch wirkte er mit.

Die Ausstellung in der Rathausgalerie ist bis 27. September zu sehen.

Quelle: RP
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