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Xanten
Joachim Brune feiert Primiz im Dom

Xanten. Einen Tag nach seiner Weihe in Münster feierte der Neupriester seine erste Messe in seiner Diakonatspfarrei.

"Hier bin ich" - mit diesem Ausruf bekräftigten Joachim Brune und sieben weitere Diakone am Pfingstsonntag nacheinander im vollen Paulus-Dom zu Münster ihren Entschluss, künftig als Priester am Altar und in der Seelsorge zu wirken. Im Rahmen eines feierlichen Pfingstgottesdienstes wurden sie von Bischof Dr. Felix Genn zu Priestern geweiht. Genn sowie zahlreiche Priester aus dem Bistum legten ihnen in Stille die Hände auf. Aus den Händen des Bischofs empfingen die Neupriester schließlich das Messgewand sowie Hostienschale und Kelch.

Ein wunderschöner Tag, dem auch über 40 Xantener beiwohnten, die zu Brunes Weihe nach Münster gereist waren. Für Joachim Brune, der zwei Jahre lang als Praktikant und dann als Diakon in Xanten tätig gewesen war, sollte im Viktor-Dom am Pfingstmontag gleich noch ein zweiter folgen. Hier feierte er seine erste Heilige Messe. Und zur Primizfeier, in der Brune das von der Xantener Gemeinde geschenkte rote Messgewand mit einer stilisierten Kreuzblume trug, war diesmal die gotische Stiftskirche voller Menschen.

In seiner Predigt hob Klaus-Dieter Niersmann auf das Buch Numeri ab, in dem Mose zwölf Botschafter ins gelobte Land entsandte. Einen Weiterzug des Volkes befürworteten später nur zwei, die zudem mit Weintrauben zurückgekehrt waren. Moses folgte deren Rat. Niersmann, heute Pfarrer in Weeze und früher an St. Ida in Herzfeld Brunes kirchlicher Ratgeber, konzelebrierte die Messe gemeinsam mit Propst Klaus Wittke, und Kaplan Dr. Oliver Rothe. Als Erinnerung schenkte Niersmann dem Neupriester eine Miniatur - die Darstellung der Gesandten mit den Weintrauben.

Nach der Messe hatte die Gemeinde zum Empfang gebeten, bei dem erst einmal die Gratulationskur anstand. Im Kreuzgang bildete sich eine lange Schlange von Gläubigen, die Brune für seinen Lebensweg als Priester alles Gute wünschten.

Am Nachmittag dann noch die Primizandacht. Sie wurde musikalisch gestaltet von der Jugendband der Viktor-Gemeinde. Eine Gruppe, die dem heute 32-jährige Brune zur Xantener Zeit ans Herz gewachsen war.

(hk)
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