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Xanten
Kapitel: Ehemaliges Schwesternhaus wird abgerissen

Xanten. Ab Montag ist die Stadt Xanten um eine Baustelle reicher. Im Kapitel wird das ehemalige Schwesternhaus abgerissen. Das gab die katholische Propsteigemeinde St. Viktor gestern in einem Schreiben an die Nachbarn bekannt.

Grund dafür ist der Bau der neuen Zentralrendantur auf dem Grundstück Kapitel 26 und unter Einbezug der benachbarten Gebäude - Alte Propstei und ehemalige Marienkapelle.

Aufgrund der Lage im Kapitel wird der Abriss gewiss kein einfacher sein. Deshalb hat die Propsteigemeinde auch ein Unternehmen beauftragt, das im Umgang mit Abrissarbeiten in Kerngebieten erfahren ist. Zum Ablauf: Ab Montag wird zunächst das Gebäude entkernt. Danach wird mittels eines Baggers das Holzdach abgenommen. Um jegliches Risiko zu minimieren, wird im Nachgang der Giebel von Hand abgerissen. Für diese Arbeiten und zum Schutz der Straße muss allerdings ein Fassadengerüst gesetzt werden.

Nach Absprache mit dem Ordnungsamt der Stadt Xanten muss das Gerüst allerdings so aufgebaut werden, dass eine Feuerwehrdurchfahrt gewährleistet ist. Heißt: Es wird eine Durchfahrtsbreite von 2,75 Meter geben. Damit ist auch die Zuwegung zum Kapitel weiterhin gewährleistet.

"Wir sind bemüht, den Abriss mit größter Sorgfalt vorzunehmen", schreiben Propst Klaus Wittke und Verwaltungsreferent Tobias Faasen in ihrem Schreiben. Die Abrissarbeiten dauern voraussichtlich fünf Wochen an.

(jul)
 
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