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Xanten
Kein weiterer Termin für die Grünschnitt-Abfuhr

Xanten. An der Frage, ob die Nutzung der im Sommer eingeführten Biotonne nun freiwillig erfolgt oder ob sich die Bürger zwangsläufig dafür entscheiden müssen, scheiden sich nach wie vor die Geister. Von Freiwilligkeit könne keine Rede sein, monierte zum Beispiel Valerie Petit von der FBI jetzt im Rat. Sie plädierte für eine Überprüfung der Abfuhrtermine und mindestens ein zusätzliches Einsammeln des Grünschnitts im September.

Rückendeckung bekam sie von der BBX, die sich für einen monatlichen Grünschnitt-Termin aussprach, und von Volker Markus (SPD). Dieser widersprach der Verwaltung, die die Biotonne als Erfolg bezeichnet. Man habe mit 4700 Tonnen kalkuliert, doch bislang seien 2500 ausgegeben worden, hielt Markus dem entgegen. Viele Bürger würden von dem Angebot keinen Gebrauch machen.

Man sei mit dem neuen System erst im vierten Monat, konterte Bürgermeister Thomas Görtz, und man habe nie davon gesprochen, sofort die Zahl von 4700 Biotonnen zu erreichen. Weitere Abfuhrtermine würden höhere Gebühren bedeuten, hielt er der BBX vor.

Christdemokrat Rainer Gross sprach sich dafür aus, zunächst einmal die Erfahrungen mit dem neuen System abzuwarten. Jetzt sei es noch zu früh, über Beibehaltung oder Änderung abzustimmen. CDU-Fraktionschef Pankraz Gasseling verwies darauf, dass ein September-Termin für Grünschnitt zu früh sei. Zu dem Zeitpunkt würden noch keine Bäume beschnitten.

Mit der neuen Biotonne wurde die zweiwöchige Abfuhr der Papiersäcke für Gartenabfall eingestellt. Sie werden wie gebündelter Grünschnitt nur noch wenige Male im Jahr abgeholt.

(pek)
 
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