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Sonsbeck
Keine Tempo-30-Piktogramme auf den Straßen in Sonsbeck

Sonsbeck. Für Jürgen Kühne steht fest: Tempo 30-Piktogramme auf der Straße haben einen hohen Warneffekt, stärker als ein Tempo-30-Schild. Darum warb der FDP-Ratsherr im jüngsten Hauptausschuss für den Antrag der Liberalen, Piktogramme auf Straßen im innerörtlichen Bereich einzusetzen. Im Wesentlichen ging es um die Parkstraße. Die Verwaltung hatte dazu eine Stellungnahme abgegeben, der sich die Mehrheit anschloss: Der FDP-Antrag wurde, wie bereits bei der ersten Vorstellung im Verkehrsausschuss, abgelehnt. Josef Elsemann sah für seine CDU-Fraktion keinen Bedarf, "jemanden auf eine Entschleunigung hinzuweisen, der ja gar nicht zu schnell unterwegs ist". SPD-Ratsfrau Ulrike Schneider-Bode merkte an, dass Piktogramme nicht dazu geführt hätten, dass wesentlich langsamer gefahren werde und ihre Fraktion daher den Antrag ablehnen müsse.

Auch ein Antrag der SPD bekam keine Zustimmung: Die Sozialdemokraten wollten die Instandhaltungsmaßnahmen im Kastell (sprich Erneuerung des Thekenraumes und der Teeküche) nicht ins Haushaltsjahr 2018 verschoben wissen, sondern im nächsten Jahr angehen. Denn vielleicht werde das Kastell ja in Zukunft besser genutzt werden.

"Die Theke ist gut, die Teeküche in Ordnung. Warum jetzt investieren, wo es doch gar nicht nötig ist?" befand Josef Elsemann (CDU). Ähnlich sah es Bürgermeister Heiko Schmidt. Natürlich wünsche sich jeder, dass das Kastell mehr genutzt werde. Aber "eine neue Theke verändert den Bedarf nicht. Und für die bisherige Nutzung reicht das, was wir hier haben".

(jas)
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