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Sonsbeck
Kindergarten mit viel Platz für Bewegung

Sonsbeck: Kindergarten mit viel Platz für Bewegung
Kissenschlachten, Höhlenbau, klettern, balancieren, springen, mutig sein, sich selber und Dinge ausprobieren, all das ist mit den neu angeschafften Elementen möglich. FOTO: OO
Sonsbeck. Dank der Hilfe des Fördervereins wurde der Raum im St.-Georg-Kindergarten Labbeck renoviert und neu ausgestattet. Von Rita Hansen

Geschickt klettert Lucy (5) an der Kletterwand entlang, während Ben (3) und Lucy (3) über die Bewegungsstraße flitzen und am Ende gekonnt herunterspringen. "Bewegung ist für die Entwicklung der Kinder das Wichtigste. Dadurch werden neben der Motorik viele weitere Kompetenzen gefördert", erklärt Ursula Venhoff, Leiterin des St.-Georg-Kindergartens in Labbeck. Mit den neuen Elementen der Bewegungsbaustelle, der Rollenrutsche sowie der Kletterwand, haben die Kinder im frisch renovierten Bewegungsraum der Einrichtung dazu noch mehr Möglichkeiten.

"Hier ist immer etwas los", verrät die Leiterin lächelnd. Kissenschlachten, Höhlenbau, klettern, balancieren, springen, mutig sein, sich selber und Dinge ausprobieren, all das ist mit den neu angeschafften Elementen möglich. Durch die "fast halbe" (ein Kind fehl zu dieser Anzahl) zusätzliche Gruppe wurden Fördergelder vom Land frei, die unter anderem für eine neue Küche genutzt wurden (die RP berichtete). Das verbliebene Geld wurde in die von den Kindern heiß geliebte Rollenrutsche investiert. "Mit solchen zusätzlichen Geldern kann man noch etwas bewegen im Kindergarten", erklärt Ursula Venhoff.

Zudem habe der Labbecker Kindergarten einen sehr aktiven Förderverein, der beispielsweise mit den Erlösen aus dem alle zwei Jahre stattfindenden Grünbasar hilft, Träume Wirklichkeit werden zu lassen. "Wir sparen immer mehrere Jahre, um größere Anschaffungen tätigen zu können, die dann über Jahre hinweg Bestand haben", berichtet Venhoff. Der Förderverein des Labbecker St.-Georg-Kindergartens wurde 1997 zum 25-jährigen Bestehen der Einrichtung ins Leben gerufen. "Es gibt Mitglieder, die seit Anbeginn dabei sind, obwohl sie schon lange keine Kinder mehr bei uns haben. Das finde ich sehr bemerkenswert. Da weiß man, dass der Kindergarten und unsere Arbeit wertgeschätzt werden", erläutert Ursula Venhoff.

Rund 1000 Euro hat der Förderverein in die Bewegungsbaustelle einfließen lassen. Eine gute Investition wie sich an den strahlenden Kindergesichtern ablesen lässt. Die Jungen und Mädchen lernen, miteinander zu agieren und sich gegenseitig zu helfen - beim Aufbau neuer motorischer Herausforderungen ebenso wie bei deren anschließender Bewältigung. Neben der Einschätzung von Höhen und Weiten entwickeln sich häufig auch Rollenspiele. Dabei wird nicht nur die Sprache gefördert, sondern auch das Sozialverhalten geschult. Den Kindern jedoch ist völlig gleichgültig, dass sie bei ihrem Spiel ganz nebenbei viel lernen. Sie toben sich einfach mit Vergnügen aus.

Ein weiterer "Bewegungstraum" des Kindergartenteams wäre die Erweiterung des Außengeländes um eine Fußballwiese für all die begeisterten Mini-Kicker. "Wünsche und Träume darf man haben", sagt Leiterin Ursula Venhoff.

Quelle: RP
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