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Xanten
Kindheitserinnerung an das "Brücksken"

Xanten. RHEINBERG (up) Die ehemalige Begegnungsstätte zwischen den Wällen an der Bahnhofstraße ist im Januar abgerissen worden. Ilse Henning (79) aus Rheinberg erinnerte sich in diesem Zusammenhang an ihre Kindheit (sie ist an der Gelderstraße aufgewachsen) und an eine Original-Radierung von Leo Feltes. Darauf ist die alte Brücke über den Wall zu sehen. Rechts steht die ehemalige Begegnungsstätte (einst Haushaltswarengeschäft Schulz), das zweite Haus von rechts steht mitten auf dem heutigen Innenwall, dann kommt das Haus Baaken (heute Café Sahnehäubchen).

"Falls es noch die alten Brückenmauern der Unterquerung der Straßen auf beiden Seiten gibt", sagt Ilse Henning, "wäre es ein ,Hingucker', die Brückenmauern auf der jetzigen Abrissseite wieder aufzubauen oder sogar beiderseits." Das "Brücksken" sei aus bunten Steinen gewesen und haben den Wallgraben und das "Gräfken" (kleiner Bach im Wallgraben) überquert. "Die Radierung von Leo Feltes zeigt sehr schön, wie es dort vor Jahrzehnten aussah", so Ilse Henning. "Das alles sind - vielleicht nicht nur für mich - Wurzeln meiner Kindheit."

Quelle: RP
 
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