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Sonsbeck
Kistenklettern beim "Berg in Flammen"

Sonsbeck: Kistenklettern beim "Berg in Flammen"
Kistenstapeln: Nieke Aymans von der Klimpansen erwies sich als Meisterin. Sie schaffte es, einen richtigen Turm mit 24 Kisten aufzubauen. FOTO: Fischer
Sonsbeck. Die Sonsbecker KLJB feierte ein großes Familienfest mit Aktivitäten für Kinder, einer Party und einem Feuerwerk. Von Rita Hansen

Stolz grinste Nieke, gelassen im Sicherungsseil sitzend, aus luftiger Höhe. 24 Kisten hatten Matteo und Leon ihr anreichen müssen, bevor der Stapelturm unter ihr zusammenkrachte. Kistenklettern war nur eine von einem Dutzend Stationen, die die Mitglieder der Sonsbecker Landjugend (KLJB) für die Kinder organisiert hatten. Alle zwei beziehungsweise drei Jahre richtet die Landjugend die Veranstaltung "Berg in Flammen" aus. Durch den so gegebenen Turnus passe "das Bergfest" immer zu den KLJB-Jubiläen, wie Markus Krebber vom Organisationsteam verriet: Vor allem: "Wir wollen das Fest als etwas Besonderes erhalten."

Das Bergfest ist ein Familienfest. Der Nachmittag am Samstag gehört den Kindern, der Partyabend samt Feuerwerk der Jugend und den Junggebliebenen. Der Sonntag beginnt traditionell mit einem Feldgottesdienst, von den KLJBlern dieses Mal unter dem Motto "55 Jahre KLJB Sonsbeck - wir hinterlassen Spuren" gestaltet. Dem Gottesdienst folgt der Frühschoppen, der meist erst als "Spätschoppen" endet.

Birgit Hinßen spornte Ben (5) und Jan (3) an der Station "Puste-Labyrinth" an. "Wir kommen immer, weil es für die Kinder toll ist", berichtete die Labbeckerin. Angedacht war, dass die Erwachsenen abends wiederkommen würden. "Eigentlich sind wir immer mittags, abends und morgens beim Bergfest", erzählte sie schmunzelnd. Dann wollten die Söhne weiter. Es gab schließlich noch so viel zu entdecken. Beispielsweise die beiden Minibagger. Unter Anleitung von Frank Verholen und Sebastian Joosten baggerten Anna und Luca die Erde von rechts nach links. Die beiden Hamber Jan (5) und Leon (3) warteten geduldig, dass sie die Fahrersitze erobern durften. Aus der Schokokuss-Weitwurfmaschine war sicherheitshalber eine "Verpackte Süßigkeiten"-Maschine geworden, um Wespen und Bienen fernzuhalten. Toben auf der Hüpfburg, mit der Armbrust "die Burg" erobern, Dosen- oder Sackloch-Werfen, auf das Losglück hoffen: Der Nachmittag verging wie im Fluge. Längst ist auch das Kinderfest weit über die Ortsgrenzen hinaus bekannt, wie Besucher wie die sechsjährige Elina (Büderich) und die dreijährige Mia (Giesenkirchen) zeigten. Schminken, Torwand und den "Heißen Draht" beaufsichtigen, Luftballons aufblasen oder Krüge und Wassereimer wieder in Position bringen - schon am Nachmittag waren zahlreiche KLJBler im Einsatz. Für den Abend waren 70 weitere Aktive eingeplant. Die ließen sich auch vom Regen nicht davon abhalten, eine Party samt tollem Feuerwerk zu feiern.

Quelle: RP
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